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Willicher Fraktionen wollen Wohnraum schaffen

Thema im Sozialausschuss : Willicher Fraktionen wollen Wohnraum schaffen

Die Auftaktveranstaltung ist für Januar 2021 angedacht. Bis zu drei Termine sind ab März nächsten Jahres für eine Zukunftswerkstatt vorgesehen. Die Ergebnisse sollen nach der Sommerpause präsentiert werden.

„Wohnraum schaffen – hier: Status quo und Perspektive“ lautete jetzt ein Tagesordnungspunkt in der jüngsten Willicher Sozialausschuss-Sitzung. Obwohl die Kommunalwahl am Sonntag, 13. September, unmittelbar bevorsteht, demonstrierten die Fraktionen Einigkeit darüber, dass hier Handlungsbedarf besteht.

Beteiligt sind die Geschäftsbereiche Soziales und Stadtplanung. Jetzt werden etliche Fragen zu klären sein wie diese: Wie wollen wir in Willich künftig leben? Welche Bevölkerungszahl soll angestrebt werden, welche Zielgruppen sollen bevorzugt angesprochen werden – wie zum Beispiel Pflegekräfte oder junge Familien?

Zu Beginn der neuen Wahlperiode sollen diese grundsätzlichen Fragen zur Entwicklung der Stadt Willich im Rahmen einer Zukunftswerkstatt geklärt werden. Vertreten sein werden dort die politischen Vertreter, gegebenenfalls aber auch Akteure zum Thema Wohnen unter Begleitung einer professionellen Moderation.

Die Basis für mögliche Entscheidungen bildet das aktualisierte Zahlenwerk des Masterplans Wohnen. Ein wichtiges Kriterium ist, die Umwelt so wenig wie möglich zu belasten. Ressourcenschonung und Klimaresilienz sind hier zwei Stichworte.

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Das sogenannte Kick-Off-Gespräch, also die Auftaktveranstaltung, ist für Januar 2021 angedacht. Bis zu drei Termine sind ab März nächsten Jahres für die Zukunftswerkstatt vorgesehen. Die Ergebnisse sollen dann nach der Sommerpause in den Gremien präsentiert werden.

Der Willicher Rat hatte bereits in seiner Sitzung am 24. Juni dieses Jahres eine Grundsatzdiskussion für die neue Wahlperiode beschlossen. Themen könnten sein, wo wie viel Wohnraum geschaffen werden könne, ferner die Bezahlbarkeit von Grundstücken und bezahlbarer Wohnraum.

Insgesamt gilt es aber, eine Fülle von Antworten zu finden auf Fragen, die für die Zukunft der Stadt von großer Bedeutung sind. Wie viele Einwohner sollen bis 2030 in Willich leben? Wie kann genossenschaftliches Wohnen umgesetzt werden?

Es wird um Quartiersentwicklungen gehen, um verstärkte Bürgerbeteiligung, den Anteil von Geschosswohnungsbau, um Anreize zum Generationenwechsel bei Bestandsimmobilien, um Wohnungsbörse, aber auch um alternative Wohnformen. Am Reinershof in Alt-Willich ist so eine alternative Wohnform geplant, nämlich das Mehrgenerationenwohnen. Dafür wird im Rathaus ein Projektteam gebildet, das künftig in den zuständigen Ausschüssen über den Stand der Dinge regelmäßig berichten soll.

(barni)