“Marginaler Energieverbrauch“ Willich entscheidet sich für Weihnachtsbeleuchtung

Willich · Man wolle den Menschen in dieser Zeit ein bisschen Weihnachtsstimmung in den Ortszentren bieten, heißt es von den Werberingen. Obwohl sie auf die gewohnte Beleuchtung aus den Vorjahren setzen, wollen sie trotzdem Energie sparen.

Bürgermeister Christian Pakusch und die Händler der Ortsteile wollen Geschlossenheit beim Thema Weihnachtsbeleuchtung demonstrieren.

Bürgermeister Christian Pakusch und die Händler der Ortsteile wollen Geschlossenheit beim Thema Weihnachtsbeleuchtung demonstrieren.

Foto: Norbert Prümen

Auch in der Energiekrise soll Willich weihnachtlich beleuchtet sein. Darauf einigten sich die Werberinge aus Schiefbahn, Anrath, und Alt-Willich mit Bürgermeister Christian Pakusch. „Es ist wichtig, den Menschen in der dunklen Jahreszeit bei all den Problemen ein bisschen Licht zu bieten“, sagt dieser. Die Stadt möchte die Fenster des Schlosses sowie die vier großen Weihnachtsbäume in den Ortsteilen erleuchten lassen. „Die Leute sollen wenigstens für ein paar Stunden das Gefühl bekommen, die Welt sei in Ordnung und in Weihnachtsstimmung verfallen“, sagt Rainer Höppner, Vorsitzender der Werbegemeinschaft Schiefbahn.

Doch wie passt das in diese Zeiten? Vor einigen Jahren schon habe man auf LED umgestellt, heißt es, und sich nun bei den Stadtwerken erkundigt, wie viel Strom verbraucht werde. Der Verbrauch sei „marginal“, so Höppner. Über die vier Adventswochen rechne man für alle Ortsteile zusammen mit einem Betrag von 250 bis 300 Euro.

Reduziert wurde die Beleuchtung nicht. In Schiefbahn werden Bäume an der Hochstraße in Lichter gehüllt, zwischen den Häusern acht große Bögen leuchten und am Eingang ein Schriftzug „Frohes Fest“ wünschen. In Alt-Willich sollen Sterne über Petersstraße, Kreuzstraße und Bahnstraße leuchten, die Jakob-Krebs-Straße in Anrath wird mit Lichterketten geschmückt. Energie wird dennoch gespart. Brannte die Weihnachtsbeleuchtung bisher die Nacht durch, wird nun zwischen 22 und 6 Uhr das Licht ausgeknipst. Und nicht erst Mitte Januar, sondern nach Weihnachten abgehängt.

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