Feuerwehr Willich Anrather Löschzug ehrt langjährige Mitglieder

Anrath · Gleich fünf Feuerwehrleute wurden für zehn, 40 und 50 Jahre Dienst ausgezeichnet. In diesem Jahr standen nur Ehrungen des Verbandes VdF an. Auch Stadt und Land sind eigentlich dabei, waren diesmal aber nicht gefragt.

Die geehrten Feuerwehrleute und die Vertreter der Stadt und der Feuerwehr Willich präsentieren stolz die neuen Auszeichnungen.

Die geehrten Feuerwehrleute und die Vertreter der Stadt und der Feuerwehr Willich präsentieren stolz die neuen Auszeichnungen.

Foto: Löschzug Anrath

Der Löschzug Anrath der Willicher Feuerwehr hat am Wochenende seinen traditionellen Ehrungsabend für seine Mitglieder abgehalten. Im Beisein der zuständigen Beigeordneten Brigitte Schwerdtfeger, Bürgermeister Christian Pakusch (CDU), Sascha Döhmen, Sachbereichsleiter Feuerschutz, und dem Leiter des Fachbereichs Personenstand und Ordnung, Stephan Adams, durften sich fünf Feuerwehrleute über Ehrungen freuen.

Für zehn Jahre Mitgliedschaft wurden Alexander Thimm und Justus Heintges mit der bronzenen Ehrennadel des Verbands der Feuerwehr (VdF) NRW ausgezeichnet. Die beiden 21-Jährigen hatten bereits in der Jugendfeuerwehr angefangen und sicht damit die Ehrung verdient. Für 40 Jahre im Dienst der Allgemeinheit freute sich André Engels über die VdF-Ehrennadel in Silber. Sogar die goldene Version erhielten Klaus Riedel, Kreis- und Bezirksbrandmeister a.D., und Dieter Breuer, langjähriger Kassierer des Löschzuges, von Pakusch und Schwerdtfeger angesteckt.

Es war der Höhepunkt des traditionellen Ehrungsabends des Zugs, der in dieser Form in Willich einzigartig ist. „Dadurch, dass wir drei unterschiedliche Kategorien haben – vom Land, von der Stadt und vom VdF –, kommen wir jedes Jahr auf eine sinnvolle Zahl zu ehrender Mitglieder. Darum haben wir vor Jahren entschieden, diesen Ehrungsabend einzuführen, damit es hier wirklich um die Geehrten geht und es nicht zwischen Jahresbericht und Beförderungen untergeht“, sagt der Sprecher des Zuges, Lars Greiner.

Für den Zug ist es traditionell auch ein Abend des fröhlichen Zusammenkommens, der sich für einige bis weit nach Mitternacht hinzog. „Nach den Ehrungen gibt es Buffet, dann ziehen sich die einen zurück und tuppen, andere diskutieren die Probleme der Welt oder ähnliches. Manche sind sogar nach Ende noch gemeinsam durch das Nachtleben der Umgebung gezogen“, erzählt Greiner. Einen Dank richtet er auch an die Mitglieder der Jugendfeuerwehr, die während der Ehrung kellnerten und sich damit auch einige Trinkgelder verdienten.

(svs)