Willich: Breitband-Ausbau soll koordinierter erfolgen

Schnelles Internet : Breitband-Ausbau soll koordinierter erfolgen

Der Ausbau der Breitband-Infrastruktur für schnelles Internet in der Stadt Willich soll künftig koordinierter ablaufen. Darauf einigten sich die Mitglieder des Haupt- und Finanzausschusses in ihrer jüngsten Sitzung einstimmig. Vorangegangen waren zwei Anträger der CDU und der FDP zum Thema.

Die CDU möchte den Glasfaserausbau in den Willicher Gewerbegebieten stärken und hatte beantragt, dass die Verwaltung ein Konzept entwickelt, um den Glasfaserausbau in den Gewerbegebieten mit Unterstützung zu beschleunigen. Außerdem soll in den neuen Gewerbegebieten Glasfaser von Anfang an vorgehalten werden. Die FDP wollte, dass die Stadtverwaltung überprüft, ob die Einrichtung und der Betrieb einer eigenen Breitbandinfrastruktur möglich ist. Entweder sollte dazu eine eigene Gesellschaft gegründet werden oder Stadtwerke oder die städtische Grundstücksgesellschaft sollten den Betrieb der Breitband-Infrastruktur übernehmen.

Einen Betrieb zu gründen, ging der CDU zu weit, allerdings sei man von dem Ansinnen der FDP, den Breitbandausbau in der Stadt zu stärken und zu koordinieren, nicht weit entfernt. Und so sagte Franz-Josef Stapel (FDP), dass der Antrag als Anstoß dienen solle, sich fraktionsübergreifend – beispielsweise in einem Arbeitskreis – zusammenzusetzen und ein Modell „Digitale Infrastruktur für die Stadt Willich“ zu entwickeln.

Der Erste Beigeordnete Willy Kerbusch sagte, dass die Stadtverwaltung in diesem Bereich sehr rege arbeite, gestand allerdings ein, dass es bisher offensichtlich nicht gelungen sei, dies ausreichend zu kommunizieren. „Wir werden die Infos, die die Politik braucht, nachliefern“, so Kerbusch. Die Politiker einigten sich darauf, dass die Koordination fortgeführt werden und die Politik regelmäßig über den Sachstand informiert werden soll.

(msc)
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