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Willich: Bau des Neersener Seniorenheims liegt im Zeitplan

Willich : Bau des Neersener Seniorenheims liegt im Zeitplan

Auf dem ehemaligen „Brücke“-Gelände entsteht eine Senioreneinrichtung für 56 Bewohner. Realisiert wird sie durch das Deutsche Rote Kreuz. Eine Fertigstellung im Spätsommer nächsten Jahres ist realistisch.

Der Bau der Pflege- und Senioreneinrichtung, die das Deutsche Rote Kreuz auf dem Gelände des ehemaligen Neersener Pfarrzentrums „Die Brücke“ am Standort Verresstraße/Rothweg in Neersen realisiert, liegt im Zeitplan. Wie Achim Neuköther, Immobilien- und Baumanager des DRK-Landesverbandes, Willichs Bürgermeister Josef Heyes bei einem Baustellenbesuch verriet, bringt die Trockenheit für den Bau positive Aspekte: Wegen des niedrigen Grundwasserspiegels kann man sich beim Ausschachten aufwändige Wasserhaltungs-Maßnahmen sparen. Das spart Zeit, so dass Neuköther derzeit einen kleinen „zeitlichen Puffer“ herausgearbeitet sieht und darum optimistisch in die Zukunft schaut: „Wenn alles gut läuft und uns nicht unvorhersehbare Dinge einen Strich durch die Zeitrechnung machen, können wir von einer Fertigstellung im Zeitraum Spätsommer kommenden Jahres ausgehen.“

Schon jetzt ist der zuständige Gartenarchitekt eingebunden, um die späteren Therapieareale im Außenbereich logistisch und anschlusstechnisch planerisch problemlos einbinden und später realisieren zu können. Und der Kontakt zur Nachbarschaft sei wichtig, um bei einem Bau dieser Größenordnung immer entstehende Reibungspunkte – Lärm, Staub, auf den Straßen kann es schon mal eng werden – abfangen zu können, so der Baumanager, der sich auch freut, dass es der mitten im Baugelände stehenden Linde augenscheinlich gutgeht: Der mächtige Baum soll erhalten bleiben, später den Gesamteindruck der Anlage mitprägen – und wurde deswegen schützend abgezäunt.

Auf dem Grundstück entsteht eine Pflegeeinrichtung für vollstationäre Pflege und Kurzzeitpflege für 56 Bewohner. Zudem umfasst das Seniorenzentrum „Lindenhof“ eine Tagespflege für zwölf Gäste sowie ein Café mit Außenterrasse, das perspektivisch auch von allen Bürgern genutzt werden darf und soll. Außerdem entstehen am Rothweg neue barrierearme Wohnungen sowie eine rollstuhlgerechte Wohnung und ein Büro für ambulante Dienste.

(RP)