Willich: 3285 Besucher feiern Oktoberfest 2018 im Zelt

Zum vierten Mal heizte die Band Albfetza ein : 3285 Besucher feiern Oktoberfest im Zelt

Ein Prosit der Gemütlichkeit. Das war wohl die Parole, als jetzt exakt 3.285 Menschen, vom BWL-Studenten bis zum Pensionär, von der Arzthelferin bis zur Rechtsanwältin, das Großraumzelt auf dem Jahnplatz besuchten.

Einmal mehr hatte die  St. Sebastianus Bruderschaft zu ihrem „Original Schiefbahner Oktoberfest“ eingeladen, es war das zehnte. Und zum vierten Mal ließ es die erfahrene Partyband „Albfetza“ mit ihrer Sängerin Sonja gehörig krachen.

     Dirndl,  Krachlederne, Hemden, entweder blau-weiß oder rot-weiß kariert, waren das beliebte Outfit, an dem; wenn auch nur kurz; Willichs Bürgermeister Josef Heyes in die Rolle des bayrischen Ministerpräsidenten, Markus Söder, schlüpfte. Wie Söder beim gerade begonnenen Münchener Oktoberfest eröffnete Heyes per Fassanstich die Gaudi. Nach drei Schlägen und einer kurzen Nachjustierung floss das Paulaner Wiesn-Bier. „O`zapft is“.

    Viele junge Leute waren mittendrin, einige hatten schon etwas „vorgeglüht“. Aber auch die älteren Gäste waren bester Stimmung, amüsierten sich auf der Tanzfläche. Oder standen auf den Bänken, so als gerade die Band „Schatzi, schenk mir ein Foto“ oder „Looking for Freedom“ spielte.

    Eine gute Figur auf der Tanzfläche gab das amtierende Schiefbahner Königspaar ab, Norbert und Andrea Silkens. Im Verlauf des Abends war Andrea die „Glücksfee“, ermittelte die Gewinner einer Tombola. Dafür hatte sogar unter anderem AIDA und das Reisebüro Krüger eine Kreuzfahrt für zwei Personen gestiftet, Wert: tausend Euro. Ralf Hoff war der glückliche Gewinner.

    „Es ist Wahnsinn und ich bin mittendrin“, sagte die 22-jährige Willicherin Claudia. Dies galt für zahlreiche Schützenzüge, Klön- und Kegelclubs, die größtenteils aus allen Willicher Stadtteilen kamen, wie die „Quertreiber“, die „Jecken Vründe“ oder das Team vom Eiscafè Marta. Viel los war außerdem am „Hau den Lukas“. Hundert Punkte waren das Maximale, drei Volltreffer hintereinander schafften Philipp Breitmar und Tobias Smolarczyk.

    Songs, unter anderem von Helene Fischer, Andreas Gabalier oder von AC/DC, wurden am Samstag bis gegen 23 Uhr gespielt. Natürlich bleibt finanziell für die Bruderschaft was übrig. „Das Geld brauchen wir auch, um die immer teurer werdenden Schützenfeste durchzuführen“, meinte Schatzmeister Jürgen Baumanns.

   Zu der einmal mehr gelungenen Veranstaltung, bei der die Malteser mit ihrem Standortleiter Tobias Müller relativ wenige Einsätze hatten, trugen ferner der von Michael Klein angeführte Vorstand, die etwa 25 Sicherheitskräfte und natürlich das über 70köpfige Spül-, Zapf- und Bedien-Ensemble bei, das Monika Mühlenbruch von der Wirte-Familie anführte. Der halbe Liter kostete 4,30 Euro.

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