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Weiterführende Schulen in Willich: So meldet man sein Kind an

Weiterführende Schulen in Willich : So kann man sein Kind anmelden

Bei den weiterführenden Schulen in Willich stehen die Anmeldetage ins Haus. In Corona-Zeiten können Eltern und künftige Fünftklässler die Anmeldung auch per Videokonferenz vornehmen.

Mit großen Schritten nähern sich die Anmeldetage an den weiterführenden Schulen in Willich. Sie laufen aufgrund der Corona-Pandemie zweigleisig: Eltern und künftige Fünftklässler können unter den entsprechenden Schutzkonzepten die Schulen persönlich besuchen oder aber auf ein Online-Meeting setzen.

„Wir haben lange über die Organisation nachgedacht und uns entschieden, auch ein persönliches Kennenlernen zu ermöglichen“, sagt Thomas Prell-Holthausen, Schulleiter des Lise-Meitner-Gymnasiums in Anrath. Ein Elternteil mit Kind darf das Gymnasium in einem vorab per Telefon ausgemachten Zeitfenster besuchen. FFP2-Masken sind beim Besuch vorgeschrieben. Die Anmeldungsunterlagen sind ausgefüllt mitzubringen. Das Anmeldeformular kann über die Schulhomepage ausgedruckt werden. Dazu kommt die von der Grundschule ausgehändigte Doppelkarte. Ein Teil bleibt im Gymnasium, der andere Teil wird an den Schulträger weitergeleitet. Nicht zu vergessen sind das letzte Zeugnis, die Empfehlung der Grundschule und eine Kopie der Geburtsurkunde des Kindes.

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Die Anmeldegespräche finden in großen Räumen statt, die ausreichend belüftet werden können. Zwischen den einzelnen, zeitlich begrenzten Besuchszeiten liegen Pausen, damit sich Elternteile mit Kind nicht begegnen. Vom 17. bis 20. Februar laufen im Lise-Meitner-Gymnasium die Anmeldefenster. Natürlich können die Unterlagen auch kontaktlos über die Post ans Gymnasium versendet oder in den Hausbriefkasten links vom Haupteingang eingeworfen werden – insbesondere dann, wenn es schon ein Beratungsgespräch Ende November/Anfang Dezember gegeben hat.

Auch an der Robert-Schuman-Europaschule in Willich fährt Schulleiter Burkard Brörken zweigleisig. Die Eltern können sich zwischen digitalen und persönlichen Anmeldegesprächen entscheiden. Für beides wird eine Anmeldung benötigt. Eine Terminabsprache kann via Telefon oder E-Mail erfolgen. Eltern können die benötigten Unterlagen bei der digitalen Variante per Post einsenden. „Wer Bedenken hat, die Schule unter den bestehenden Hygieneschutzmaßnahmen zu betreten, kann alles online erledigen und für den Rest die Post nutzen“, sagt Brörken.

Bei der Leonardo-da-Vinci-Gesamtschule in Schiefbahn läuft das gleiche Konzept. „Wir haben für die Eltern, die persönlich mit ihrem Kind kommen möchten, rund 20-minütige Timeslots mit Puffer eingerichtet, um Begegnungen zwischen Eltern zu vermeiden“, sagt Schulleiter Eduardo Träger. Er stellt fest, dass vielen Eltern das persönliche Gespräch in der Schule wichtig ist, und dem möchte er daher genauso nachkommen wie der Anmeldevariante der Kinder mittels Videokonferenz.

Am Schiefbahner St.-Bernhard-Gymnasium lief schon ein vorgezogenes Anmeldeverfahren. „Wir haben alle Gespräche live auf Distanz geführt“, berichtet Schulleiter Andreas Päßler. 137 Gespräche liefen auf diesem Weg. Die Eltern, die sich für eine Anmeldung gemeldet hatten, erhielten einen Link zu einer Videokonferenz mit der erweiterten Schulleitung. Jeder saß daheim am Computer, wobei Päßler als Hintergrund für die Konferenz Bilder des Gymnasiums zeigte. Die Unterlagen an sich schickten die Eltern dem Schiefbahner Gymnasium per Post zu.

„Auch wenn wir keinen Tag der offenen Tür hatten, verzeichneten wir ein hohes Interesse. Eltern und zukünftige Schüler griffen auf unseren Internetauftritt zurück“, sagt Päßler, der der Stadt Willich dankbar ist, dass sie die benötigten Systeme wie Teams zur Verfügung stellt, damit online alles umgesetzt werden kann. Auch wenn das Anmeldeverfahren an sich gelaufen ist, so können spätentschlossene Eltern noch telefonisch einen Termin für eine Videokonferenz am St.-Bernhard-Gymnasium erfragen und ihr Kind anmelden.