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Wählergemeinschaft Für Willich für mehr Sicherheit an der Schottelstraße in Anrath, dem Ort des tödlchen Unfalls am 1. April

Anrath : Mehr Sicherheit an der Unfallstelle

Nach dem tödlichen Verkehrsunfall auf der Schottelstraße in Anrath am 1. April mit einer 14-jährigen Inline-Skaterin hat sich die Wählergemeinschaft (WG) Für Willich an Ort und Stelle ein Bild von der dortigen Verkehrssituation gemacht.

Schnell kam man dabei mit Anwohnern im betreffenden Bereich ins Gespräch. Von allen wurden die hier viel zu schnell fahrenden Fahrzeuge – sowohl stadtein- wie auch stadtauswärts – beklagt. „Hier ist 50 km/h vorgeschrieben, aber fast alle sind viel zu schnell“, so ein Bürger.

Einig sind sich die Vertreter der WG darin, dass am Ende des Fahrradweges schnell zusätzliche Absperrbaken, die parallel zur Fahrbahn installiert werden müssen, notwendig sind, um derartige Unfälle möglichst zu verhindern. WG-Vorsitzender Detlef Nicola und WG-Geschäftsführer Martin Dorgarthen weisen darauf hin, dass Fahrradfahrer, aber eben auch Inliner, hier anhalten müssen, um auf die Straße zu wechseln, weil sie auf dem Bürgersteig nicht weiterfahren dürfen.

„Hier muss schnell etwas passieren, damit nicht noch mehr Unfälle geschehen. Deshalb werden wir den Bürgermeister mit einem Antrag bitten, umgehend tätig zu werden“, sagt Nicola. Da es sich um eine Kreisstraße handele, müsse die Stadt Kontakt mit dem Kreis aufnehmen, um eine Tempobegrenzung vor dem Ortseingang zu erreichen.

(RP)