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Stadt Willich: Volle Straßen beim Maifest

Stadt Willich : Volle Straßen beim Maifest

Wetter gut, Straßen voll, Stimmung prima, so lässt sich kurz das Maifest der Werbegemeinschaft Schiefbahn zusammenfassen. Tausende Besucher lockte es gestern in die Fußgängerzone und in die Geschäfte.

Es war gestern eines der schönsten, attraktivsten und vollsten Maifeste, das die Schiefbahner Werbegemeinschaft organisierte. Trubel herrschte an an etlichen Ständen in der Ortsmittein der Ortsmitte, in der der Tenor des Salon-Orchesters "Bohème", Gunther Gerke, gerade den Ohwurm von Marika Röck "Ich brauche keinen Millionen...." shmetterte. Gleich nebenan liefen als Drachen verkleidete Straßen-Komödianten auf Stelzen durch die Gegend. Und in einem kleinen Zelt erzählte "Märchentante" Diana Drechsler die Geschichte von "Peter mit seiner Glücksflöte".

"Es ist fantastisch und einfach wunderschön", sagte zwischen den Interviews auf einer der beiden Aktionsbühnen der Werbegemeinschaft ihr Vorsittzender Rainer Höppner. Es dürften einige tausend Besucher gewesen, die es am Nachmittag nicht leicht hatten, auf dem überfüllten Teilstück der Hochstraße voran zu kommen.

Nahezu 90 Verkaufs- und Infostände gab es im Ortskern. Inmitten von kleinen Rosengärten, Erdbeer- oder Kunstständen knubbelte es sich unter anderem vor dem Fachgeschäft "Contessa" gewaltig. Dort führte Inhaberin Birgut Krahe mit den Models Kathrin, Miriam und Darinha eine Modenschau mit Dessous, Nachtwäsche und Bademoden durch. "Die Modells sind aber sehr dünn", war der Kommentar einer Schiefbahnerin, die sie wohl gerne etwa fülliger gesehen hätte. Der Ehemann schwieg nur...

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Und vor allem dachte die Werbegemeinschaft mit ihren derzeit 96 Mitgliedern (Höppner: "Es geht kontinuierlich bergauf") auch an die Kinder. Mehr als 30 Spielstationen waren aufgebaut. Es konnte American Football gespielt, Radball gefahren oder mit dem Segway ein Parcour durchfahren werden. "Ich fand Hau den Lukas am besten", meinte der neunjährige Nik, sein fünf Jahre älterer Bruder Tim die Kletterwand. Ihre Eltern sahen sich derweil die Auto-Show an.

Auf den Aktionsbühnen war ebenfalls allerlei los, spielte zum Beispiel die Band "Street Kings", animierten Fitness- und Tanzstudios zum Mittun und wurde sogar mit Bingo-Spielen oder Musik der 30er und 40er Jahre an die ältere Generation gedacht.

"Ich bleibe noch was" sagte die 90-jährige Helga Braun und wartete auf das nächste Bingospiel. Erst dann wurde sie von Schülern mit ihrem Rollstuhl wieder ins Hubertusstift gefahren. Die Möhren-Bar von Hans Brocker fehlte in den verschiedenen Genuss-Manufakturen ebenso wenig wie Kalorienhaltiges. Kaiserhof-Gastronom holte Flammkuchen aus dem Ofen, und Hans-Peter Lepsy gab Garnelen mit Grillgemüse aus.

(wsc)