Stadt Willich: Vertreibung: Ausstellung zum letzten Mal zu sehen

Stadt Willich: Vertreibung: Ausstellung zum letzten Mal zu sehen

Am kommenden Sonntag, 17. Dezember, öffnen die Heimat- und Geschichtsfreunde, der Bürgerverein Anrath und das Stadtarchiv zum letzten Mal die Ausstellung zu "Flüchtlinge und Vertriebene nach 1945 auf ihren Wegen in die Altgemeinden der Stadt Willich" im Museum "Kamps Pitter", Albert-Oetker-Straße 108. Schwerpunktthema ist die Flucht aus der Sowjetisch besetzten Zone (SBZ) und der DDR. Es werden neben den Ausstellungsexponaten Zeitzeugenfilme über die Flucht und Vertreibung gezeigt. Im Mittelpunkt wird die Lesung von Renate Tippmann aus ihrem Buch "Mädchen, steh auf!" über ihre Flucht aus der DDR stehen.

Dabei wird sie unterstützt von ihrer Tochter Heike Kellmann, die Mitautoren des Buches ist. Außerdem kann an zwei Touchscreens nach Vertriebenen und Flüchtlingen, die nach 1945 in den Altgemeinden registriert wurden, gesucht werden. In Ordnern und Literatur kann darüber hinaus weiter über Flucht und Vertreibung recherchiert werden. Der Eintritt beträgt 5 Euro.

(RP)
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