Uwe Schummer besucht Agentur für Arbeit Krefeld/Kreis Viersen

Willich : Schummer besucht Agentur für Arbeit

DER CDU-Politiker informierte sich bei der Leiterin der Agentur für Arbeit Krefeld/Kreis Viersen, Bettina Rademacher-Bensing, über die Entwicklung auf dem lokalen Arbeitsmarkt sowie über aktuelle Projekte.

Der direkt gewählte CDU-Bundestagsabgeordnete des Kreises Viersen, Uwe Schummer, hat sich bei der Leiterin der Agentur für Arbeit Krefeld/Kreis Viersen, Bettina Rademacher-Bensing, über die Entwicklung auf dem lokalen Arbeitsmarkt sowie über aktuelle Projekte informiert.

Der Bundestagsabgeordnete freute sich darüber, dass die Agentur das Potential der deutsch-niederländischen Beziehung nutzt. So überqueren jeden Tag rund 1500 deutsche Arbeitnehmer die Grenze, um auf dem niederländischen Arbeitsmarkt zu arbeiten. Auf der anderen Seite kommen täglich 500 Niederländer in den Bezirk der Agentur.

Ab dem kommenden Jahr will man dieses Potential noch weiter ausbauen und eröffnet in Zusammenarbeit mit der niederländischen Agentur ein gemeinsames Informationsbüro in Venlo. Ziel ist es, den Arbeitnehmern bei unterschiedlichsten bürokratischen Herausforderungen und Hürden unterstützend zur Seite zu stehen. „In Zeiten des Fachkräftemangels bietet diese grenzüberschreitende Kooperation eine besondere Chance“, unterstreicht Uwe Schummer.

Ein weiteres Thema des Gespräches stellte die Veränderung auf dem Ausbildungsmarkt dar. Viele Schüler nutzen die Berufskollege nicht im Rahmen einer dualen Ausbildung, sondern um ihr Abitur zu erwerben. Gemeinsam mit dem Vorsitzenden des Willicher Ausschusses für Bildung und Familie, Christian Pakusch, will Uwe Schummer mit den Schulleitungen der Berufskollegs sprechen, um für die duale Ausbildung zu werben.

Rademacher-Bensing betonte zudem, dass das Teilhabechancengesetz des Bundes für den Kreis Viersen einen großen Erfolg darstellt. Bereits 120 Langzeitarbeitslose konnten eine neue Perspektive in der Berufswelt erlangen. „Hierbei ist besonders wichtig, dass die Arbeitnehmer ein intensives Coaching erhalten, weil der Einstieg in den Berufsalltag auch eine große Herausforderung sein kann“, waren sich Rademacher-Bensing und Schummer einig.

(RP)