Turnerschaft St. Tönis erwartet den Spitzenreiter

Handball : Turnerschaft St. Tönis erwartet den Spitzenreiter

Gegen den TV Jahn Hiesfeld kann Trainer Zoran Cutura wieder auf zuletzt angeschlagene Leistungsträger zurückgreifen.

(mcp) Die Turnerschaft St. Tönis ist in der Verbandsliga vor eigenem Publikum eine Macht. Am kommenden Sonntag um 17 Uhr steht diese starke Bilanz auf dem Prüfstand, denn dann kommt kein geringerer als der Spitzenreiter TV Jahn Hiesfeld in die Sporthalle Corneliusfeld. Eine produktive Offensive wird gegen den Aufstiegsfavoriten unabdingbar sein. Hiesfeld kassierte im bisherigen Saisonverlauf die wenigsten Gegentore, verteidigt gerade im Mittelblock kompromisslos und besticht durch eine einwandfreie Kommunikation zwischen Abwehr und Torhüter. Die Defensivkünste der Gäste mussten die St. Töniser bereits im ersten Aufeinandertreffen anerkennen, als sie lediglich 17 eigene Treffer erzielten. „Wir brauchen uns als Zweiter sicherlich nicht zu verstecken und spielen zu Hause. Einige zuletzt angeschlagene Leistungsträger werden hoffentlich wieder im Vollbesitz ihrer Kräfte sein und dann werden wir ein gutes Bild abgeben. Wir müssen etwas weg von unserem normalen Konzept und stattdessen die Zweikämpfe suchen und gewinnen. Es wird hart zur Sache gehen“, sagt Trainer Zoran Cutura für das Spitzenspiel voraus.

Eine nicht minder schwere Aufgabe wartet am Samstagabend (19.30 Uhr) auf die Handballer des TV Vorst. Mit dem TV Geistenbeck gibt die Mannschaft der Stunde ihre Visitenkarte in der Rudi-Demers-Halle ab. Nach einer überraschend durchwachsenen Hinrunde demonstrierten die Mönchengladbacher mit fünf Siegen in Serie zuletzt eindrucksvoll ihr gesamtes Können. Der aktuelle Erfolgslauf umfasst unter anderem glanzvolle Auftritte gegen Hiesfeld und Kapellen. „Es hat lange gedauert, aber nun ruft Geistenbeck sein ganzes Potenzial ab. Freiwillig werden wir die Zähler natürlich nicht abgeben. In meiner Zeit als Vorster Trainer haben wir gegen diese Mannschaft noch nicht verloren. Warum sollte das nicht auch dieses Mal so bleiben“, sagt Dominique Junkers optimistisch. In der Tat gibt es für die Grün-Weißen wenig Anlass, vor Ehrfurcht zu erstarren. Die Vorster präsentieren sich aktuell selbst in guter Verfassung. Fünf der vergangenen sieben Duelle endeten mit einem Sieg, zudem ist der Druck im Abstiegskampf nach dem wichtigen 30:29-Erfolg in Wesel erst einmal geringer geworden.

Nicht allein mit dem nächsten Kontrahenten, sondern vielmehr mit der eigenen körperlichen Konstitution muss sich der Zweitvertretung der Adler Königshof momentan beschäftigen. Nach den Strapazen der vergangenen zwei Wochen mit fünf Pflichtspielen heißt es vor allem, kleine Verletzungen auszukurieren und wieder Kräfte zu sammeln. Die jüngste Niederlage bei der HSG Vennikel/Rumeln-Kaldenhausen ist bereits ad acta gelegt worden. „In anderer Besetzung wäre sicherlich mehr drin gewesen. Eine solche Pleite kann schneller abgehakt werden als eine hauchdünne frustrierende Niederlage“, schaut Trainer Bodo Leckelt nicht mehr auf das vergangene Wochenende. Am Samstag (17.30 Uhr) empfangen die Adler den TSV Kaldenkirchen, der es weiterhin nur selten schafft, sein zweifelsfrei vorhandenes Potenzial konstant auf die Platte zu bringen.

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