Logistikunternehmen: Grundschüler lernten Gefahren des "toten Winkels" kennen

Logistikunternehmen : Grundschüler lernten Gefahren des "toten Winkels" kennen

SCHIEFBAHN (RP) Das Ziel ist es, einen Beitrag zur Sicherheit von Kindern im Straßenverkehr zu leisten: Das Schiefbahner Unternehmen Meyer Logistics hat eine neue Aktion mit den beiden Grundschulen in Schiefbahn gestartet.

Jährlich gibt es für die Hubertusschule und die Astrid-Lindgren-Grundschule je einen Info-Tag zum "Toten Winkel" auf dem Betriebsgelände des Logistikunternehmens am Nordkanal.

Zum ersten Termin waren die beiden vierten Klassen der Hubertusschule eingeladen. Kraftverkehrsmeister Markus Sommerfeld und Speditionsleiter Stefan Flatters, die die Idee entwickelt hatten, hatten mit Azubi Niklas Streeck eine Schulstunde auf dem Parkplatz vorbereitet. Sie hatten einen Sattelzug mit einer Länge von knapp 19 Metern geparkt und mit Pylonen und Flatterband die Fläche markiert, die für den Lkw-Fahrer beim Rechtsabbiegen nicht einsehbar ist - weder über die eigene Sicht noch über den Blick in die Spiegel. Die Kinder konnten beide Perspektiven erleben - wie sie sich neben einem so großen Fahrzeug fühlen und wie der Fahrer die Situation wahrnimmt: Jedes Kind durfte sich ans Lenkrad in der Kabine setzen. Grundsätzlich sei es immer besser, wenn sich ein Fußgänger oder Radfahrer an einer roten Ampel hinter als neben einem Lkw oder Bus positioniere. Als weitere Richtlinien gelte es zu beachten, dass man sich an Kreuzungen deutlich sichtbar vor oder weit rechts hinter dem Lkw positioniere und warte, bis dieser ganz abgebogen sei. Außerdem sei es immer besser, sich über den Blickkontakt zu vergewissern, dass man vom Rechtsabbieger gesehen wurde.

(RP)
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