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Skate-Anlage: Jugendliche aus Willich dürfen Skatepark in Anrath gestalten.

Skatepark in Anrath : Jugendliche nennen Wünsche für neue Skate-Anlage

Die Willicher Stadtverwaltung und die Firma Radquartier haben zusammen mit Jugendlichen über die Skate-Anlage in Anrath gesprochen. Nun sollen die Gestaltung geplant und die Kosten kalkuliert werden.

Die Stadtverwaltung hat im Oktober in Zusammenarbeit mit der Firma Radquartier einen Workshop mit jungen Menschen durchgeführt, die die Skate-Anlage in Anrath nutzen. Die Anlage soll modernisiert werden, in die Planungen sollen die jungen Leute, die sie benutzen, einbezogen werden – das hatte der Ausschuss im September 2020 beschlossen. Ziel ist es, die Anlage für verschiedene Nutzergruppen attraktiv zu machen – Skater, BMX-Fahrer und Scooter-Fahrer.

In der Sitzungsvorlage zum Jugendhilfeausschuss am Mittwochabend berichtete die Verwaltung, dass der sportliche Schwerpunkt der Workshop-Teilnehmer auf dem Skaten gelegen habe. Weil aber in der letzten Zeit immer mehr Scooter-Fahrer die Anlage nutzen, wurden diese vor Ort auch angesprochen und deren Wünsche aufgenommen. Die Firma Radquartier wird auf Basis der Meinungen eine Gestaltungsempfehlung für die Skate-Anlage und eine Kostenkalkulation entwickeln. Sie will beides der Verwaltung sowie einem Sprecher der Jugendlichen vorstellen.

In der Sitzung am Mittwochabend kritisierte Karl-Heinz Koch (FDP), dass die Kommunalpolitiker nichts von dem Termin für den Workshop gewusst hätten. Somit hätten sie nicht teilnehmen können. Die Verwaltung verwies darauf, dass die Politiker in ihrem Beschluss im September 2020 keinen Beteiligungswunsch formuliert, sondern die Verwaltung mit der Workshop-Durchführung beauftragt hätten. Sie griff aber die Anregung Bernhard Grotkes (Sachkundiger Bürger, CDU) auf und will künftig die Obleute informieren.

(djm)