Tönisvorst: Robert Reiners schießt den Vogel ab

Tönisvorst: Robert Reiners schießt den Vogel ab

Um 19.07 Uhr am Samstagabend war der Traum des 56-jährigen Bankkaufmannes und Schützenbruders der St. Sebastianusschützenbruderschaft Vorst, Robert Reiners, mit dem 751. Schuss auf das hölzerne Federvieh Wirklichkeit geworden.

Er ist Schützenkönig für das Schützenfest im Mai nächsten Jahres Vorst. Bis in die Endphase des Schießens hatte Reiners in Bernd Mertens (45) einen ernsthaften Konkurrenten. Zu seinen Ministern ernannte der neue König den Vorsitzenden des Vorster Heimatvereins, Heinz-Josef Köhler, und Karl-Heinz Demandt.

Die letzte Stunde des Schießens war richtig spannend: Eigentlich war es nur noch ein kleiner Rest. Doch dieses Stückchen drehte sich immer wieder und war von den Schützen nur schwer zu packen. Die Zeit lief fast davon, denn es war geplant, dass der Vogel um 18 Uhr fallen sollte.

Bereits gegen 12 Uhr hatten sich die drei Vorster Bruderschaften getroffen, um den amtierenden bisherigen König Sascha Stieger abzuholen. Im Laufe des Nachmittages wurde der Vogelschuss zu einem kleinen Volksfest bei herrlichem Herbstwetter.

Das stattliche Königssilber bekam der neue König am Abend im Festzelt auf der Gerkeswiese von Präses Pfarrer Ludwig Kamm, Bezirksbundesmeister Theo Kother aus Kempen und dem Brudermeister der Sebastianer Ulrich Loyen überreicht.

Zum Tanz im Festzelt spielt die Coverband Soundfactory auf. Mit seiner Frau Elisabeth und den Ministerpaaren wird der neue König Robert in den kommenden drei Jahren in Vorst regieren. Und die Volksbank Kempen/ Grefrath verfügt jetzt über einen "königlichen Mitarbeiter."

(mab)
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