Stadt Willich: Partner für Hundewiesen gesucht

Stadt Willich: Partner für Hundewiesen gesucht

"Wir möchten das Projekt Hundewiese nicht scheitern lassen, allerdings hat sich bislang noch kein Ansprechpartner gefunden, der bereit ist, das Projekt mit der Stadt umzusetzen", bedauert Christoph Heyes, Vorsitzender des Umweltausschusses.

Er appelliert daher an die Hundebesitzer, sich möglichst bald so zu organisieren, dass das Projekt realisiert werden kann. "Wir brauchen einen festen Ansprechpartner, eine Einfriedung muss gemacht werden — über das Wie kann man sprechen — und die Pflege der Wiese muss gesichert sein", erklärt der CDU-Politiker.

Die Stadt erwarte nicht, dass es ein eingetragener Verein mit Beiträgen und Verwaltungsstruktur sein müsse, so Heyes: "Es gibt zum Beispiel Hunde-Lobbyvereine, die keinen Beitrag nehmen." Der Begriff "Zaun" als Begrenzung sei insofern verhandelbar, als dass es nicht ein Stabgitterzaun sein müsse. "Es gibt deutlich günstigere Varianten wie etwa einen Schäferzaun", so Heyes. Wichtig sei lediglich, dass die Hunde nicht unkontrolliert von den vorgesehenen Flächen in Neersen und Willich auf die Straße oder in die Felder laufen können. Ein Schild allein reiche nicht aus, weil die ländliche Struktur andere Bedingungen schaffe als eine Wiese in der Stadt. Eine dauerhafte Aufsicht sei nicht nötig. Der Zaun ließe sich vielleicht über Sponsoren finanzieren, die Werbung anbringen dürften. "Ich hoffe, dass sich die Hundehalter in Willich organisieren.

"Mit Hubertine Engels haben sie eine Ansprechpartnerin in der Politik, die sich lange mit dem Thema beschäftigt hat", so Heyes. Der Umweltausschuss hatte in der Sitzung im Februar zwei Flächen als mögliche Hundewiesen zugelassen: eine am Friedhof Neersen und eine Fläche an der Schiefbahner Straße südlich der Jakob-Frantzen-Halle.

(RP)