1. NRW
  2. Städte
  3. Willich

Stadt Willich: Mobilität in einer "global nachhaltigen Kommune"

Stadt Willich : Mobilität in einer "global nachhaltigen Kommune"

Der Willicher Planungsausschuss hat die Leitlinie, die strategischen und die operativen Ziele im Bereich Mobilität zur Entwicklung einer "global nachhaltigen Kommune in NRW" einstimmig genehmigt. Die Stadt ist eine von 15 Modellkommunen, die landesweit an diesem Projekt teilnehmen - und der Planungsausschuss ist für die Fragen rund um eine "nachhaltige Mobilität" zuständig.

Unter der Leitlinie "Willich setzt auf nachhaltige Mobilität. Den Menschen in Willich steht ein differenziertes Angebot emissionsfreier und klimaneutraler Verkehrsmittel zur Verfügung" wurden vier strategische Ziele entwickelt.

Ziel 1: Bis 2030 soll sich die Verkehrsverteilung deutlich zugunsten von ÖPNV, Fahrrad- und Fußverkehr verlagern: Nur noch 50 Prozent der Wege sollen per Kfz erledigt werden. Bis zum Jahr 2025 soll außerdem ein Kommunales Mobilitätsmanagement aufgebaut werden.

Ziel 2: Willich ist eine Stadt der Nahmobilität und der kurzen Wege. Dafür sollen die Empfehlungen für den Fuß- und Radverkehr aus dem Masterplan Mobilität 2009 überarbeitet und bis 2030 umgesetzt werden. Außerdem sollen bis dahin in jedem Ortsteil "Verkehrsmittelleih- und Mitfahrsysteme sowie diverse mobile Versorgungsstrategien" zur Verfügung stehen. Dazu gehören Einzelhandels- und Dienstleistungsangebote.

Ziel 3: Bis 2030 ist der öffentliche Raum barrierefrei.

Ziel 4: Im Jahr 2030 verfügt ein Drittel aller in Willich zugelassenen Kfz über einen umweltfreundlichen Antrieb, und das Stadtgebiet verfügt über die entsprechende Infrastruktur.

Für sich selbst definiert die Stadt zu diesem Ziel, dass bis 2030 die Hälfte aller städtischen Fahrzeuge emissionsfrei sein soll. Außerdem soll in jedem Ortsteil pro 1000 Einwohner eine öffentliche Lademöglichkeit errichtet werden.

(djm)