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Mobile Digitalwerkstatt an der Hubertusschule in Schiefbahn

Schiefbahn : Mobile Digitalwerkstatt an der Hubertusschule

„Doch, das hat wirklich total Spaß gemacht.“ Frida aus der 3a der Hubertusschule in Schiefbahn ist Feuer und Flamme. Wie fast alle ihre Mitschüler streckt sie den Daumen in die Höhe, als Trainerin Katarina Dopheide die Klasse nach der Einschätzung der selbstgedrehten Videos fragt, die man sich gerade auf dem großen Flatscreen angeschaut hat.

Frida und ihre Klasse kommen in den Genuss der „mobilen Digitalwerkstatt“, die in dieser Woche auf dem Schulhof der Hubertusschule Station macht. Filme drehen, Roboter bauen, programmieren – all das und noch viel mehr steht auf dem Stundenplan. Das NRW-Schulministerium will mit diesem Angebot junge Schüler spielerisch an den Unterricht in einer digitalisierten Welt heranführen. Schulleiterin Martina Ebert freut sich: Sie hatte sich für ihre Schule für das Projekt beworben und war über verschiedene Stufen ausgewählt worden. Jetzt haben nicht nur die Kinder, sondern auch die Lehrer was davon: Nachmittags gibt es Fortbildung für die Pädagogen, und Ebert lobt vor allem Engagement und Flexibilität der beiden vom Ministerium mitgeschickten Trainerinnen Nina Redemann und Katarina Dopheide.

Ziel der Offensive ist laut Ministerium, Digitalisierung in Schulen gezielt für eine qualitative Erweiterung und Verbesserung des Unterrichts nutzen und immer dann zum Einsatz bringen zu können, wenn dadurch ein zusätzlicher pädagogischer Vorteil für die Schüler entsteht. Medienkompetenz werde halt in der modernen Lebens- und Arbeitswelt immer wichtiger.

Also schickt man die mobile Digitalwerkstatt auf Tour in alle Kreise und kreisfreien Städte im Land: ein zwölf Meter langer und 20 Tonnen schwerer Truck, in dem Schüler ausprobieren können, welche Möglichkeiten die Digitalisierung bietet. Das Ganze ist ein gemeinsames Projekt vom Schulministerium und der „HABA Digital GmbH“, die den kreativen Bildungs- und Erfahrungsraum rund um das digitale Lernen kindgerecht entwickelt hat. Dabei werden den Kindern auf der einen Seiten die Chancen der Digitalisierung aufgezeigt, aber sie werden auch für Risiken der Mediennutzung sensibilisiert.

(RP)