Stadt Kempen: Mit Helden lachen, mit Helden weinen

Stadt Kempen: Mit Helden lachen, mit Helden weinen

Die Faszination Kino ist ungebrochen, trotz Fernsehen, trotz Blu Ray, trotz Netflix, Amazon und Sky. Man betritt das Kino und ist in einer anderen Welt. Für zwei Stunden verabschiedet man sich von der Welt draußen. Man zittert mit dem Helden auf der Leinwand, man lacht mit ihm, man weint mit ihm. Dazu eine Portion Popcorn, und alles ist gut. Popcorn-Kino eben.

In den Kempener Lichtspielen ist in vier Sälen Platz für 650 Filmfreunde. Betreiber ist Frank Janssen, der in weiteren drei Städten Kinos unterhält. Oft ist die Branche totgesagt worden, immer wieder wurde ihr baldiges Ende prophezeit. Nichts davon ist eingetreten. Besonders sind es die Blockbuster, die die Leute ins Kino locken.

Foto: Prümen Norbert

Speziell in die Kempener Lichtspiele. Klar, in vielen umliegenden Großstädten locken riesige Kinopaläste, aber die sind vielen zu groß und zu modern. In Kempen setzt man auf Ambiente und einen Schuss Nostalgie.

Vor dem großen Andrang: Hell und freundlich präsentiert sich der noch menschenleere Eingangsbereich vor der Kinokasse. Foto: norbert prümen
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Die Kempener Kinogeschichte begann zu Beginn des 20. Jahrhunderts, als in einer Kneipe der Bauunternehmer Heinrich Schmitz und die Gebrüder Wissink die Idee hatten, in Kempen ein Kino zu gründen. Im Mai 1913 stieße die Familie Janssen dazu. Frank Janssen leitet die Lichtspiele seit dem Jahre 2001.

Ein Schätzchen aus früheren Tagen: einst modern, aber heute längst vollkommen veraltet. Foto: Prümen Norbert
(hd)