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Stadt Willich: Mehr Leben in die Ortszentren

Stadt Willich : Mehr Leben in die Ortszentren

Der Ortkern von Alt-Willich soll attraktiver werden. Der Planungsausschuss beauftragte die Verwaltung jetzt, einen Maßnahmenkatalog zu erstellen. In Schiefbahn wird die Außengastronomie fortgesetzt.

Stadt Willich Der Planungsausschuss macht in Bezug auf die Alt-Willicher Innenstadt Nägel mit Köpfen. Die Verwaltung soll bis Ende August einen Maßnahmenkatalog mit Prioritätenliste für eine Umgestaltung und Attraktivitätssteigerung des Ortskerns vorlegen.

So lautet der einstimmig gefasste Beschluss. Damit folgten die Politiker einem Antrag von Dr. Paul Schrömbges (CDU). Dieser Katalog soll dann interfraktionell beraten und in einem ähnlichen Verfahren, wie jetzt bei der Umgestaltung des Ortszentrums in Anrath praktiziert, umgesetzt werden.

Großer Handlungsbedarf

Anlass der Diskussion war der "Bericht zur Innenstadtentwicklung", den das Team Innenstadt unter Führung der neuen City-Managerin Christel Holter erstellt hat. In Bezug auf Alt-Willich wird darin für die Ortsmitte "großer Handlungsbedarf" festgestellt. Während in den anderen Ortsteilen größere Maßnahmen bereits in der Planung oder in der Ausführung seien, fehle in Willich "eine solche impulsgebende Maßnahme bislang". Schrömbges sagte, der Stadtteil strahle "Perspektivlosigkeit" aus.

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Als wünschenswert bezeichnete er es auch, dass in Schiefbahn das Bauprojekt "Ginkgo Parque" endlich beginnen solle. Die Stadt solle mit dem Investor, mit dem sie an anderen Stellen gut zusammen arbeite, noch einmal reden. Dieser Auffassung schlossen sich die anderen Fraktionen an.

Schiefbahn war auch Thema des nächsten Tagesordnungspunktes: Die Politiker verständigten sich darauf, in diesem Jahr wieder einige Parkplätze zu sperren und sie für Außengastronomie-Bereiche der ansässigen Wirte zur Verfügung zu stellen. Schiefbahner Politiker, Wirten und Einzelhändlern hatten sich im Vorfeld bei einem Runden Tisch jedoch auf einige Veränderungen gegenüber dem Modellversuch in 2010 verständigt (RP berichtete).

Noch Parkplätze ungenutzt

So werden für das Eiscafé an der Hochstraße zwei Blumenkübel entfernt, um dort Platz für Tische und Stühle zu schaffen. Im vergangenen Jahr waren für die Außengastronomie des Cafés Parkplätze gesperrt worden. Auch für den Imbiss an der Hochstraße wird ein anderer Bereich zur Verfügung gestellt, um Parkplätze zu erhalten.

Die Technische Beigeordnete Martina Stall ergänzte, dass Anwohner der Tupsheide berichtet hätten, dass der dortige Parkplatz nicht angenommen werde. Jürgen Hansen (SPD) sagte, dann könne die Parkplatznot in Schiefbahn ja nicht so groß sein. Dazu wollten CDU- und FDP-Vertreter noch keine Entscheidung treffen, weil bislang erst der Neubau der Sparkasse begonnen habe. In absehbarer Zeit wird aber der Parkplatz am ehemaligen Rathaus entfallen, wenn dort der Bau eines Lebensmittelmarktes beginnt. Frage des Tages

(RP)