1. NRW
  2. Städte
  3. Willich

Tönisvorst: Mathe ist einfach cool

Tönisvorst : Mathe ist einfach cool

Die Köpfe rauchen und die grauen Zellen arbeiten auf Hochtouren. Heute startet die zweite Runde der Matheolympiade im Tönisvorster Michael-Ende-Gymnasium. Fünf MEG-Schüler sind mit von der Partie.

Heute ist ihr mathematischer Einsatz auf der ganzen Linie gefordert, aber schon gestern war der Aufregungspegel einige Stufen höher gestiegen – zumindest bei den fünf Teilnehmern des Tönisvorster Michael-Ende-Gymnasiums an der diesjährigen Matheolympiade, die den Sprung in die zweite regionale Runde geschafft haben. Bis auf den Fünftklässler Christian Carlhoff sind es alles alte Hasen auf dem Gebiet.

Seit Eintritt ins Gymnasium sind die Zwillinge Florian und Felix Thomas (12 Jahre), Tobias Wilkat (13) und Selina Carlhoff (12) bei dem Wettbewerb dabei. Und sie alle kommen aus der 7c. Tobias ist bislang am weitesten gekommen. 2007 erreichte er in der Landesrunde den zweiten Preis. „Die Belohnung war eine Woche Sommerakademie. Das war klasse. Wir haben viel Mathe gemacht, einfach nur super“, erzählt er und strahlt.

Zeigen, was man wirklich kann

Schwierig sei dei Vorbereitung. Man wisse einfach nicht was dran komme, urteilt Tobias. Aber bei einer eins in Mathe, braucht man sich eigentlich nicht wirklichen Sorgen zu machen. Das sieht auch Einserkandidatin Selina so. Allerdings hat sie einen Wunsch. „Dreimal habe ich es schon in die zweite Runde geschafft, dieses Jahr möchte ich wirklich gerne mal weiterkommen“, meint die Zwölfjährige. Ihr gefällt besonders gut, „dass ich zeigen kann, was ich wirklich kann und nicht, was ich einfach gelernt habe“. „Mathe ist einfach cool. Die Aufgaben fordern einen und man fühlt sich richtig gut, wenn man etwas schwieriges geschafft hat“, beurteilt Felix die Zahlenspielereien.

  • Geldern : Die Sieger der Mathe-Olympiade
  • Kreis Kleve : Die Sieger der Mathe-Olympiade
  • Kreis : Kräftemessen bei der Mathe-Olympiade

Mit den Aufgaben der letzten Matheolympiaden, die allesamt im Internet stehen, hat sich der Zwölfjährige vorbereitet. „Allein am Sonntag habe ich sieben Stunden vor dem PC gesessen“, verrät er. Zwillingsbruder Florian geht es lockerer an. „Einige Aufgaben habe ich auch gemacht. Aber an für sich ist jede neue Aufgabe eine Herausforderung und das ist ja gerade das Schöne an der Mathematik“, sagt er. Der Jüngste im Bunde, Christian, hatte schon in der Grundschule Spaß an Mathe. „Die Aufgaben der ersten Runde waren teils leicht und teils wirklich schwer. Aber ich habe sie alle ohne Hilfe geschafft“, ist der Zehnjährige stolz. Die erste Runde beinhaltete nämlich Aufgaben für daheim. Zwei Wochen hatten die jungen Mathematiker Zeit sich mit ihnen auseinander zu setzen. „26 Schüler unseres Gymnasiums sind in die erste Runde gegangen. Alle waren wirklich gut, aber nur die fünf Besten konnten wir in die zweite Runde schicken“, erläutert Dr. Hans-Reinhard Biock, der betreuende Lehrer der Olympiade am Gymnasium. Und da hatten nun einmal Christian, Felix, Florian, Tobias und Selina die Nase vorn.

(RP)