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Leprahilfe Schiefbahn unterstützt Kinderheim in Kenia

Hilferuf aus Kenia : Schiefbahner Leprahilfe unterstützt Kinderheim

Von ihrem langährigen Projektpartner Raphael Mangiti erhielt die Aktion Mission und Leprahilfe Schiefbahn einen verzweifelten Hilferuf aus Homa Bay in Kenia

Das Kadem-Kinderheim in Bande Village wurde 2012 von der Gemeinde gegründet, um Waisenkindern und vulnerablen Kindern ein würdevolles Leben zu ermöglichen. Wegen der hohen Sterberate der Eltern aufgrund von tödlich verlaufenden HIV-Erkrankungen haben viele Kinder keine andere Wahl, als die Schule abzubrechen und als Straßenkinder in den größeren Städten zu leben oder in den Kupferminen gegen einen Hungerlohn zu arbeiten. Diese Kinder werden oft sexuell missbraucht und erkranken selbst an Aids. Das Kadem-Kinderheim soll diesen Kindern ein Zuhause geben, sie mit Nahrung und Schulbildung versorgen beziehungsweise Angehörige materiell unterstützen, wenn diese die Kinder bei sich aufnehmen.

Das Kinderheim wird von Spendern aus der Diözese unterstützt, und auf einem eigenen zwei Hektar großen Stück Land werden Gemüse und Getreide als Nahrungsmittel für die Kinder angebaut. Durch die corona-bedingte Arbeitslosigkeit vieler Menschen fallen nun die Spendengelder aus der Gemeinde weg, und gleichzeitig nimmt die Zahl der Kinder immer weiter zu. Deshalb benötigt das Heim dringend finanzielle Unterstützung. Zurzeit leben 120 Kinder und Jugendliche bis 16 Jahren im Kadem-Kinderheim.

Die Aktion Mission und Leprahilfe bittet um Spenden für das Kadem-Kinderheim in Kenia. Informationen gibt es auf der Internetseite www.leprahilfe-schiefbahn.de und unter Tel. 02154 951888.

(RP)