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Stadt Willich: Kind angefahren und geflohen

Stadt Willich : Kind angefahren und geflohen

Ohne seine Personalien zu hinterlassen machte sich ein Autofahrer davon, nachdem er eine radelnde Schülerin angefahren und verletzt hatte. Wie die Polizei gestern mitteilte, fuhr am Montag gegen 8 Uhr eine zwölfjährige Schülerin aus Willich mit ihrem Rad von der Korschenbroicher Straße an den Kreisverkehr heran. Als sie die Parkstraße überqueren wollte, wurde sie von einem Pkw erfasst, der in den Kreisverkehr einbog. Das Mädchen wurde auf die Motorhaube geworfen. Der Autofahrer stieg aus und sprach mit dem Kind, entfernte sich aber letztlich, ohne sich weiter um das verletzte Mädchen zu kümmern oder die Polizei zu informieren. Das Kind fuhr zur Schule und wurde von dort aus mit einem Krankenwagen zur ambulanten Behandlung ins Krankenhaus gebracht. Nach Angaben des Kindes hat auch ein zweiter Pkw-Fahrer angehalten und mir ihr gesprochen.

Die Polizei hebt hervor: Ist ein Kind an einem Verkehrsunfall beteiligt, darf sich ein erwachsener Beteiligter nicht auf die Aussage eines Kindes verlassen, dass nichts passiert sei. Schock oder auch die Angst, etwas falsch gemacht zu haben, verleitet Kinder schnell zu der Aussage, dass alles in Ordnung sei. Wird ein solcher Sachverhalt erst nachträglich bei der Polizei bekannt, steht immer die Frage nach einer Unfallflucht im Raum. Der am Unfall beteiligte Pkw soll ein älterer silberner Mercedes gewesen sein, der Fahrer ein älterer Mann über 60 Jahre. Die Polizei bittet Zeugen, vor allem den unbekannten Autofahrer, der auch angehalten hatte, sich beim Verkehrskommissariat Kempen, Ruf 02162/377-0, zu melden.

(RP)