Grefrath-Oedt/Kempen/Tönisvorst: Kartoffelernte: Bauer entdeckt Phosphorbombe

Grefrath-Oedt/Kempen/Tönisvorst : Kartoffelernte: Bauer entdeckt Phosphorbombe

Ein Landwirt alarmierte am Montagmorgen Feuerwehr und Polizei: Er wollte in seinem Kartoffelroder eine Phosphorbombe entdeckt haben. Der Kampfmittelräumdienst des Landes NRW unterstützte die Arbeiten. Eine Gefahr für Anwohner bestand nicht.

Der Landwirt war am Montagmorgen gegen 9.30 Uhr mit seinem Kartoffelroder auf einem Feld in Grefrath-Oedt/Kempen/Tönisvorst-Vorst im Bereich Graverdyk/Hahnenweide zur Erntearbeiten unterwegs. Als der Mann im Laufschneidewerk des Roders plötzlich ein verdächtiges Metallgehäuse entdeckte, alarmierte er die Feuerwehr. Das Gehäuse glich dem einer Phosphorbombe.

Die Einsatzkräfte sicherten den Acker und das umliegende Gelände aus Sicherheitsmaßnahmen weiträumig ab. Der Kampfmittelräumdienst des Landes NRW aus Düsseldorf wurde verständigt. Auch die Bezirksregierung Düsseldorf wurde über den Bombenfund informiert. Am Vormittag stellten die Spezialisten des Entschärfungsdienstes dann fest, dass es sich bei der mutmaßlichen Phosphorbombe lediglich um die leere Hülle einer Bombe handelte.

Die Hülle wurde in einem Spezialbehälter vom Kampfmittelraumdienst entsorgt. Der Einsatz dauerte bis etwa 11.15 Uhr.

Da sich die Fundstelle mitten auf einem freiliegenden Kartoffelacker befand und die Einsatzstelle weiträumig abgesperrt worden war, bestand zu keiner Zeit eine Gefahr für Mensch und Natur oder angrenzende Häuser, teilte die Polizei nach dem Einsatz mit.

(ape)
Mehr von RP ONLINE