Tönisvorst: Jugendbeirat ist auf den Weg gebracht

Tönisvorst: Jugendbeirat ist auf den Weg gebracht

Der Ausschuss für Jugend, Soziales und Sport will einen Jugendbeirat ins Leben rufen. Nach längerer Diskussion wurde einmütig einer Geschäftsordnung zugestimmt und dem Rat die sofortige Einrichtung dieses Gremiums empfohlen.

In der Geschäftsordnung war bei der Zusammensetzung dieses Gremiums anfangs davon die Rede, dass dem Beirat von jeder weiterführenden Schule und von bestimmten Jugend-Einrichtungen (Palm Beach Cafe, JFZ, Jugendtreff Vorst) je zwei Mitglieder angehören sollten. Dies wurde etwas verändert. Die aufgeführten Jugend-Einrichtungen wurden nur als Beispiele aufgeführt, neue, auch Vereine können dazu kommen. Noch nicht eindeutig geklärt ist, in welcher Form sich die in auswärtige Schulen gehenden Tönisvorster beteiligen können. Dies sollen die Jugendlichen bei ihrer ersten Zusammenkunft selbst festlegen.

Bereits im August 2008 hatten junge Mitglieder der CDU-Fraktion die Einrichtung eines Jugendbeirates beantragt. Lange hat's gedauert. "Über zwei Jahre sind eine endlos lange Zeit, wir können das jetzt nicht wieder hinausschieben", votierte Ausschuss-Vorsitzender Helmut Drüggen (CDU) ebenso für eine sofortige Entscheidung wie Birgit Koenen (FDP): "Wenn wir das nicht heute auf den Weg bringen, dann habe ich die Befürchtung, dass der Beirat ganz einschläft."

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Zur Gründung dieses Beirats war im Vorfeld eine Arbeitsgruppe von Verwaltungsvertretern und interessierten Jugendlichen gebildet worden. Diese Arbeitsgruppe hatte auch die Geschäftsordnung erarbeitet. Bürgermeister Thomas Goßen sicherte zu, dass dem Beirat durch ein entsprechendes Forum im Internet eine Plattform der Kommunikation und Verständigung gegeben werde.

Die Mitglieder sollen mindestens 14 und dürfen nicht älter als 21 Jahre sein. Anlehnend an die Krefelder Geschäftsordnung sieht das Tönisvorster Regelwerk unter anderem vor, dass die Wahlperiode der Beiratsmitglieder ein Jahr beträgt und dass sie zu relevanten oder aktuellen Themen im Fachausschuss gehört werden. Es ist danach sogar möglich, dass ein Mitglied regelmäßig an den Sitzungen teilnimmt, natürlich nur mit beratender Stimme.

(RP)