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Jahreshauptversammlung der Heimat- und Geschichtsfreunde Willich

Heimat- und Geschichtsfreunde Willich : Museum „Kamps Pitter II“ wird am 22. Februar eröffnet

Die Heimat- und Geschichtsfreunde Willich blickten bei ihrer Jahreshauptversammlung vor allem nach vorn.

Gute Stimmung bei der Vollversammlung der Heimat- und Geschichtsfreunde Willich. Zumal nach einem wieder einmal erfolgreichen Geschäftsjahr mit stark besuchtem Mai- und späterem Kartoffelfest und vielen Führungen und offenen Türen bald ein weiterer Meilenstein in der 69-jährigen Geschichte des ursprünglich Schiefbahner Heimatvereins gesetzt wird. Denn am Freitag, 22. Februar, ist es endlich so weit: Dann wird das neue Museumsgebäude „Kamps Pitter II“ ab 15 Uhr feierlich eingeweiht.

Der langjährige Vorsitzende Ernst Kuhlen und seine Vize-Vorsitzende Edith Max blickten auf das Jahr 2018 zurück. Einmal mehr sahen sich nicht nur die Erwachsenen das Museum mit seinen vielen Zeitspuren aus vergangenen Jahrhunderten an. „Wir wollen auch weiterhin auch den jungen Menschen zeigen, wie unser Ort entstanden ist und was früher hier los war“, sagte Kuhlen. Im Vorjahr hätten viele vierte und fünfte Schuljahre die kindgerechten Museumsführungen besucht. Finanziell habe man vor allem beim Maifest schwarze Zahlen geschrieben, worüber sich natürlich Schatzmeister Rainer Lück freute. Weiterhin haben die Heimat- und Geschichtsfreunde rund 865 Mitglieder. Ein Wunsch des Vorsitzenden: „dass wir noch mehr Ehrenamtler, Männer und Frauen, bekommen, die uns helfen und aktiv mitmachen“.

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Der Vorstand ging auch auf das Großprojekt des zweiten Museumsgebäudes ein. Die eigene Baukolonne um „Regisseur“ Theo Nießen hat mittlerweile in ihrer Freizeit rund 9000 Arbeitsstunden geleistet. Als Dank für das Engagement aller fleißigen Bauarbeiter bekam Theo Nießen von Irmgard Hagemann eine Schürze mit vielen Taschen überreicht, in die für die weiteren Arbeiten noch jede Menge Werkzeug gesteckt werden kann.

Ernst Kuhlen geht davon aus, dass die städtische Aufsichtsbehörde bald ihr grünes Licht gibt und den Neubau mit dem Treppenlift in den nächsten Tagen abnehmen wird. Aus Kostengründen musste der zunächst vorgesehene Aufzug eingespart werden. Ferner wird jetzt draußen an einer besseren Beleuchtung gearbeitet; außerdem müssen Wege noch gepflastert werden, will man außerdem eine Lösung finden, dass die Autos nicht unmittelbar vor dem Museumsbereich parken, sondern in der Regel auf dem Platz an der Leonardo-da-Vinci-Gesamtschule.

Neuwahlen standen nicht an. Nicht mehr dabei ist allerdings Archivar Helmut Fellinger. Er hatte sein Amt vor einigen Wochen zur Verfügung gestellt; der Anrather Harald Brülls wird zunächst kommissarisch seine Aufgabe übernehmen.

Edith Max machte auf die anstehenden Aktivitäten aufmerksam. Am 28. März findet ein weiterer Mundart-Stammtisch statt, und beim großen Fest am 1. Mai soll es erstmals, initiiert von Maria Kuhlen, einen ökumenischen Gottesdienst geben. Ernst Kuhlen teilte noch mit, dass bald das einstige von Kunstschmied Bernhard Beschoten geschaffene Wahrzeichen der früheren Schiefbahner Gaststätte „Zur Waage“ von Peter Caris überarbeitet sei und jetzt einen Platz im Museum finden werde.

Weiterhin sind nach Vereinbarung Führungen und spezielle Programme für Kindergarten- und OGS-Gruppen möglich, auch für private Events, beispielsweise Kindergeburtstage oder Gruppenausflüge. Informationen und Anmeldungen: Helga Mücke, Tel. 02154 9540180, E-Mail an muecke-helga@t-online.de