Stadt Willich: Hubertusstift in Schiefbahn wird umgebaut

Stadt Willich: Hubertusstift in Schiefbahn wird umgebaut

Bereits seit längerem beschäftigt sich die Katholische Kirchengemeinde St. Hubertus mit Umbauplänen für das Altenheim Hubertusstift. Geänderte Wünsche und Anforderungen der Bewohner, insbesondere aber neue gesetzliche Vorschriften machen dies erforderlich. So fordert das Wohn- und Teilhabegesetz des Landes NRW eine Einzelzimmerquote von 80 Prozent. Daneben steht die Forderung nach Barrierefreiheit im ganzen Haus. Gleichzeitig hat der Kirchenvorstand beschlossen, im Zuge der Umbauarbeiten auch den Brandschutz auf den neuesten Stand zu bringen.

Die erhöhte Einzelzimmerquote ist nur durch eine Umwandlung bisher noch als Doppelzimmer genutzter Räume zu erreichen, in der Folge wird die Bewohnerzahl von bisher 116 auf 100 sinken. Die Schaffung von barrierefreien Wohnungen und Bädern erfordert aufwändige Umbauarbeiten.

Im Januar 2018 beginnt der erste Bauabschnitt, der die Erneuerung von noch nicht barrierefreien Duschen vorsieht, was natürlich auch den Austausch der Kalt- und Warmwasserleitungen nach sich zieht. Des Weiteren werden in allen Zimmern und Fluren neue Brandmelder installiert und zusätzliche Brandabschnitte geschaffen. Die Umbauphase soll zudem genutzt werden, anstehende Renovierungen vorzuziehen. Hier geht es vor allem um die Erneuerung von Fußböden und angenehmere Zimmerbeleuchtungen.

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Nach Abschluss der Umbauarbeiten stehen dann 68 Einzelzimmer und 16 Doppelzimmer zur Verfügung.

Die gesamten Umbaumaßnahmen werden sich nach der bisherigen Planung bis ins Jahr 2019 hinziehen. Kirchenvorstand und Heimleitung sind zuversichtlich, nach der Bauphase, die sicher von Bewohnern und Mitarbeitern einiges an Verständnis erwartet, ein den gestiegenen Anforderungen entsprechendes Haus präsentieren zu können.

(RP)