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Tönisvorst: "Großbrand" bei Abbelen war nur eine Übung

Tönisvorst : "Großbrand" bei Abbelen war nur eine Übung

Mit gut 80 Einsatzkräften und 18 Fahrzeugen rückten die Löschzüge St. Tönis, Vorst, Süchteln und Hagenbeck Freitagabend zur Firma Fleischwaren Abbelen in Vorst aus – allerdings nur übungshalber. Szenario war ein Brand im Aufenthaltsraum.

Mit gut 80 Einsatzkräften und 18 Fahrzeugen rückten die Löschzüge St. Tönis, Vorst, Süchteln und Hagenbeck Freitagabend zur Firma Fleischwaren Abbelen in Vorst aus — allerdings nur übungshalber. Szenario war ein Brand im Aufenthaltsraum.

Von der Leitstelle aus werden aufgrund dieser Meldung die örtlich zuständigen Löschzüge Vorst und St. Tönis zur Einsatzstelle geschickt; die anderen als Verstärkung geholt. Von allen Seiten des großen Gebäudekomplexes rücken die Feuerwehrkräfte; teils unter Atemschutz, teils über Drehleiter, Teleskopmast, Steck-und Schiebleitern zum Innen-und Außenangriff vor.

Die Wasserversorgung wird durch Tanks der Feuerwehrfahrzeuge, aus dem öffentlichen Hydrantennetz und aus Brunnen über lange Schlauchstrecken sichergestellt. Vorrangige Aufgabe der Feuerwehrkräfte ist die Menschenrettung parallel zur Brandbekämpfung und neben der Betreuung der Verletzten Personen und der Wasserförderung. Die Einsatzstelle wird aufgrund der Größe durch den Einsatzleiter, Brandoberinspektor Toni van Cleef, in mehrere Abschnitte eingeteilt, um so Mensch und Technik gezielt und richtig einsetzen zu können.

Über den Einsatzleitwagen koordiniert er das Geschehen vor Ort. Verletzte Mitarbeiter werden mit Hilfe von Wärmebildkameras schnell gefunden; ins Freie gebracht und fachgerecht erstversorgt. Nach 60 Minuten war die Übung vorbei.

(RP)