Generalversammlung beim Allgemeinen Schützenverein (ASV) in Willich

Generalversammlung beim Allgemeinen Schützenverein : ASV-Vorstand erhält grünes Licht für geplantes eigenes Schießgelände

375 von 1050 Mitgliedern kamen zur Generalversammlung des Allgemeinen Schützenvereins (ASV) ins Festzelt. Noch sind „königliche Bewerbungen“ möglich.

Nach feucht-fröhlichem Märzenfest ließen sich  375 der über 1050 Schützen des Allgemeinen Schützenvereins (ASV) Willich die Generalversammlung im Festzelt am Tag danach nicht entgehen. Die Männer stimmten, wie es so Sitte ist,  darüber ab, auch in diesem Jahr das dann 134. Schützen- und Heimatfest durchzuführen. Am zweiten Juli-Wochenende wird es wieder so weit sein.

Natürlich wurde bei der Mitgliederversammlung vom ASV-Präsidenten Joachim Kothen und  auch von Geschäftsführer Hans-Joachim Donath ein Rückblick auf das Jahr 2018 gehalten. „Wir haben ein tolles Fest erlebt“, resümierte Donath, trotz des provisorischen Paradeplatzes an der Bahnstraße. Der Dank ging dafür an die Königshäuser und Könige, erst war es Michael Maaßen, dann Wolfgang Dille.

    „Noch nehmen wir königliche Bewerbungen für das diesjährige Fest gerne entgegen“, sagte der für die ASV-Pressearbeit mit zuständige Jürgen Kothen. Jedenfalls wird das  Heimatfest 2019 im Großen und Ganzen wieder so ablaufen wie im Vorjahr. So soll die Schützenfestparty am Samstag mit der Band Just:is wiederholt werden.

    Dank der insgesamt 132 Sponsoren, der Mitgliedsbeiträge und der Erlöse steht der ASV nach wie vor finanziell gut da. Teile der Rücklagen werden auch für ein besonderes Vorhaben benötigt: Der ASV-Vorstand möchte gerne neben den Tennisplätzen im Sport- und Freizeitzentrum ein eigenes Schießgelände mit einer kleinen Versammlungsstätte errichten. Die Vollversammlung gab grünes Licht, dass jetzt mit der Vorplanung und mit den ersten Kostenschätzungen begonnen werden kann.

Erfreulich wurde festgestellt, dass es offenbar beim ASV keine allzu großen Nachwuchssorgen gibt. So machen rund hundert Jungschützen mit, hat sich mit der Formation „Emmer jut jejange“ ein neuer junger Zug gebildet. „Danke für Eure Unterstützung“, sagte dem Vorstand Jungschützenvertreter Lukas Frenken. Die Versammlung der Jungschützen ist am 6. April, das Jungschützenkönigsschießen am 30. Mai und das erstmals durchgeführte Schießen zur Ermittlung des Jungschützenkönigs der Stadt Willich am 24. August.

Zu den Ehrungen: Seit  65 Jahren sind Franz-Josef Hegger, Karl-Heinz Matter (beide „Waidmannsheil“), Karl-Heinz Poetters („Hüldöppkes“), Peter Peeters („Gut Schluck“) und Heinz Höfges (ASV-Stab) dabei; seit sechs Jahrzehnten drei Schützen der „Nötere Jöngkes“: Lothar Benth, Kurt Spee, Werner Zensen. Seit 50 Jahren aktiv: Gerd Holthausen („Die 99er“) und Theo Heyes (Stab); seit 40 Jahren: Engelbert Mombauer, Karl-Heinz Wingerath, Rolf-Eugen Kluth, Dietmar Klang, Michael Kerkhoff, Jürgen Mühlenberg, Udo Broszeit, Thomas Frenken, Herbert Kern und Dirk Glasmacher. Seit 25 Jahren machen beim ASV Willich mit: Stefan Schönenborn, Frank Schäfer, Wolfgang Heinrich, Hubert Grütters, Thomas Mühlenberg, Uwe Lang, Reinhard Lethert, Dominik Thyssen, Bernd Heyer, Andreas Kamper und Philip Müller.

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