Willich: „Für Willich“ setzt sich für Ambulatorium ein

Willich : „Für Willich“ setzt sich für Ambulatorium ein

(RP) Die Fraktion „Für Willich“ hat in ihrer Juni-Fraktionssitzung beschlossen, für das Ziel einer Verbesserung der ärztlichen Versorgung der Willicher Bürgerinnen und Bürger, vor allem außerhalb der Praxiszeiten der niedergelassenen Ärzte und am Wochenende, einen erneuten Versuch zu unternehmen, im Stadtgebiet ein Ambulatorium einzurichten.

Bereits 2013 hatte man auf Initiative von Theresa Stoll einen entsprechenden Antrag auf den Weg gebracht, der jedoch aus verschiedensten Gründen nicht realisiert wurde.

„Es kann nicht sein, dass Willich mit über 50.000 Einwohnern keine derartige Einrichtung vorhalte“, sagt der Fraktionsvorsitzende Detlef Nicola, und Fraktionsgeschäftsführer Martin Dorgarthen ergänzt: „Bürgerinnen und Bürger müssen vor allem am Wochenende ins Allgemeine Krankenhaus Viersen (AKH) fahren, um sich ärztlich behandeln zu lassen. Dort müsse man teilweise etliche Stunden warten, bis sich Ärzte um einen kümmern“ so Dorgarthen weiter. Für ihn und Nicola ein unhaltbarer Zustand. Aus diesem Grund wird die Fraktion „Für Willich“ jetzt das Gespräch mit der Geschäftsführung des AKH suchen. „Wir sind sicher, dass ein Ambulatorium nur in Kooperation mit einem Krankenhaus realisierbar ist“ betont Detlef Nicola. Vertreter des AKH sollen in eine der nächsten Fraktionssitzungen eingeladen werden.