Stadt Willich: Frauen müssen sich aktiv einbringen

Stadt Willich: Frauen müssen sich aktiv einbringen

Heute ist Weltfrauentag. Gedanken dazu von Barbara Jäschke, FU Willich.

Die Vorsitzende der Frauen Union Willich Barbara Jäschke greift ein paar Gedanken zum Weltfrauentag 2018 auf: "Die Frauen haben einen steinigen Weg zur Gleichberechtigung hinter sich. Wir feiern in diesem Jahr 100 Jahre Frauenwahlrecht. Den Frauen wurde verminderte Intelligenz und durch die Gebärfähigkeit eine ,natürliche' Bestimmung für den privaten, scheinbar politikfernen Bereich zugeschrieben." Die Juristin Elisabeth Selbert, eine der vier "Mütter des Grundgesetzes", setzte mit großem Einsatz durch, dass am 23. Mai 1949 im Artikel 3, Abs.2 des Grundgesetzes der Satz "Männer und Frauen sind gleichberechtigt" als Verfassungsgrundsatz aufgenommen wurde. Trotzdem sind Frauen in gesellschaftlichen Führungspositionen in Politik, Wissenschaft und Wirtschaft heute immer noch unterrepräsentiert.

Barbara Jäschke hält es in politisch unruhigen Zeiten, den Anspruch der Frauen am politischen Geschehen teilnehmen zu wollen, für enorm wichtig. "Es gibt keine Probleme der Frau, die nicht auch zugleich Probleme der jeweiligen Gesellschaft wären" (Zitat von Helga Wex).

Die Besetzung der politischen Ämter sollte ein guter Mix aus Männern und Frauen sowie Jung und Alt sein. Es gehe hier nicht um Machtpoker zwischen den Geschlechtern und Generationen, sondern um die politische Zukunft, Kommune und der Bundesrepublik Deutschland.

Die Frauen in der CDU Willich seien in Fraktion und Partei entgegen dem Bundestrend auch in Führungspositionen gut vertreten. Das solle auch in Zukunft so bleiben. Dafür werde Jäschke als Vorsitzende der Frauen Union Willich kämpfen. Die Frauen sollten sich ihrer Verantwortung im gesellschaftlichen und politischen Leben bewusst sein und sich aktiv einbringen. "Im Zusammenhalt und Führungsanspruch liegt unsere Macht."

(RP)