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Fraktion "Für Willich" zweifelt Zahlen für Kreuzung Neusser Straße an

Fraktion „Für Willich“ : Kreuzung Neusser Straße: Zweifel an Zahlen

Die Ergebnisse der durchgeführten Messungen an der Kreuzung der Neusser Straße mit der Martin-Rieffert-Straße seien „absolut nicht akzeptabel“, kritisiert die Fraktion „Für Willich“. Das Messgerät habe am falschen Platz gestanden, der Zeitpunkt der Messung sei falsch gewählt worden.

Die Fraktion „Für Willich“ will die von der Verwaltung vorgelegten Zahlen und Auswertungsergebnisse zur Kreuzung Neusser Straße/Martin-Rieffert-Straße nicht akzeptieren. Sie beantragt daher, dass umgehend mit belastbaren Ergebnissen aus den durchgeführten Messungen an richtiger Stelle die Gefahrenstelle an der Kreuzung Neusser Straße/Martin-Rieffert-Straße/Breite Straße für die Sicherheit der Bürger beseitigt oder entschärft wird.

Theresa Stoll, Obfrau im Planungsausschuss: „Die Ergebnisse der durchgeführten Messungen sind absolut nicht akzeptabel, unseriös und nicht belastbar, weil das Messgerät am möglichst falschen Platz gestanden hat, der Zeitpunkt der Messung der denkbar schlechteste war, da er teilweise in den Sommerferien lag und die zu Corona-Zeiten sicherlich geänderten Verkehrsströme zum Beispiel durch Home-Office überhaupt nicht berücksichtigt wurden.“ Stoll weiter: „Wir fragen uns ernsthaft, wie man bei derart nicht belastbaren Daten zu einem aussagefähigen Ergebnis kommen will.“

Außerdem sei, entgegen der Aussage der Verwaltung in einer Fraktionssitzung, nur eine Woche lang gemessen worden und nicht zwei. „Auch die Anwohnerinnen und Anwohner fragen sich, ob erst wieder ein schlimmer Unfall mit einem Schwerstverletzten oder Toten passieren muss, ehe adäquat reagiert wird und geeignete Maßnahmen zur Entschärfung der Situation ergriffen werden“, so Theresa Stoll weiter.

(RP)