„Flüchtlingsdorf“ an der Moltkestraße in Willich bleibt

Willich : „Flüchtlingsdorf“ an der Moltkestraße bleibt

Die Stadt Willich plant derzeit keinen Verkauf von Wohnmodulen der Notunterkunft für Flüchtlinge an der Moltkestraße. Das teilte die Verwaltung den Mitgliedern des Sozialausschusses mit. Es sei vielmehr geplant, die momentane Nutzung für die nächsten zwei Jahre beizubehalten.

Entsprechend sei ein Vertrag zwischen der Stadt und dem „Dorfmanagement“ um zwei Jahre bis 31. Januar 2021 verlängert worden.

Damit richtet sich die Stadt auf anstehende Veränderungen bei der Nutzung des ehemaligen Katharinen-Hospitals ein: Die Bezirksregierung wird diese „Zentrale Unterbringungseinrichtung“ Ende Juni schließen. Dort leben derzeit noch Flüchtlinge, für deren Unterbringung die Bezirksregierung zuständig ist. Aus diesem Grund greift momentan für die Stadt Willich die Zuweisung von Flüchtlingen nach dem „Königsteiner Schlüssel“. Nach der Schließung wird sich die Situation ändern, und Willich könnten bis zu 180 neue Asylbewerber zugewiesen werden – wobei es dazu bislang noch keine Aussagen der zuständigen Bezirksregierung Arnsberg gibt. Die Stadt Willich will aber auf jeden Fall neu ankommende Flüchtlinge in dem „Dorf“ an der Moltkestraße unterbringen.

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