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Stadt Willich: Ein Krankenhaus für Willich

Stadt Willich : Ein Krankenhaus für Willich

Mit dem Jahreswechsel kommen auch wieder die Vorsätze, Wünsche und Hoffnungen. Auch die Willicher planen ihr neues Jahr und machen sich Gedanken, was 2015 wohl für sie bringen wird.

Gefragt nach ihren Wünschen für das neue Jahr, muss Tanja Lu nicht lange überlegen: "Ich wünsche mir vor allen Dingen Gesundheit und dass es beruflich gut läuft", verrät die junge Frau. Dann gebe es natürlich noch jede Menge private Wünsche, fügt sie lachend hinzu. Wobei ein großer Traum im kommenden Jahr in Erfüllung gehen wird. Lu reist nämlich mit ihrer Tochter nach Costa Rica.

Die Wünsche von Alfred Erren dagegen schweifen nicht in die Ferne. Der Einzelhändler bleibt in Willich. "Ich wünsche mir, dass sich Willich weiter positiv entwickelt. Man hat Bedenken, was die Fußgängerzone angeht, und ich kann nur hoffen, dass die Willicher alles in den Griff bekommen", sagt er. Ansonsten hofft Erren, dass er und seine Familie gesund bleiben und alles normal weitergeht. Von Vorsätzen hält Erren nicht viel. Gute Gedanken könne man das ganze Jahr über in die Tat umsetzen, dafür sei kein Jahreswechsel nötig. "Ich denke, dass der Großteil der guten Vorsätze, die sich Menschen vornehmen, eh nicht umgesetzt wird", ist sich Erren sicher.

Stadt Willich: Ein Krankenhaus für Willich
Foto: Kaiser, Wolfgang (wka)
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Diese Meinung vertritt auch Horst Glöckl. "Es ist ja schön, wenn man sich etwas vornimmt. Aber spätestens, wenn die Heiligen Drei Könige kommen, also Anfang Januar, sind die guten Vorsätze doch bei den meisten schon wieder weg. Ich nehme mir nichts vor. Dafür habe ich gleich drei Wünsche für das neue Jahr", sagt Glöckl. Der Willicher möchte gesund bleiben, so weiter leben wie bisher, und er wünscht sich, dass "der Kaffee, den ich hier immer in Willich am Markt trinke, nicht teuerer wird", verrät er mit einem Augenzwinkern.

Stadt Willich: Ein Krankenhaus für Willich
Foto: Kaiser, Wolfgang (wka)

Drei Wünsche sind es auch bei Shah Mahmood Younus. Der Arzt stellt die Gesundheit an die oberste Stelle. "Dann wünsche ich mir für alle Willicher Bürger, dass sie wieder eine ortsnahe medizinische Versorgung erhalten, wie sie früher mit dem Krankenhaus gegeben war", sagt Younus. Gerade im Hinblick auf die Senioren liege ihm dies am Herzen. Sein dritter Wunsch geht in die ganze Welt hinaus. Der Mediziner hofft, dass die Industrienationen ihre Waffenproduktionen einschränken und die Waffenlobby einsieht, welchen Schrecken Waffen verbreiten, und anfängt umzudenken.

 Tanja Lu (von links oben), Alfred Erren, Horst Glöckl, Shah Mahmood Younus, Ulrike Renger und Sabine Jäger blicken optimistisch ins Jahr 2015.
Tanja Lu (von links oben), Alfred Erren, Horst Glöckl, Shah Mahmood Younus, Ulrike Renger und Sabine Jäger blicken optimistisch ins Jahr 2015. Foto: Wolfgang Kaiser

Mehr Zeit mit den Enkelkindern zu verbringen, hat sich Ulrike Renger für das neue Jahr vorgenommen. "Man muss die Zeit nutzen und nicht immer sagen, dafür habe ich demnächst etwas mehr Zeit. Keiner weiß, wie viel Zeit ihm bleibt", sagt Renger. Gesundheit ist so ein großer Wunsch von ihr. Von Vorsätzen hält Renger nicht viel - das gehe eh nie gut. Die meisten Vorsätze schliefen dann doch wieder ein, angefangen beim bis zum Abnehmen.

 Tanja Lu (von links oben), Alfred Erren, Horst Glöckl, Shah Mahmood Younus, Ulrike Renger und Sabine Jäger blicken optimistisch ins Jahr 2015.
Tanja Lu (von links oben), Alfred Erren, Horst Glöckl, Shah Mahmood Younus, Ulrike Renger und Sabine Jäger blicken optimistisch ins Jahr 2015. Foto: Wolfgang Kaiser

"Entweder, man macht es oder man macht es nicht. Aber sich groß etwas vornehmen, es überall verkünden und dann doch nicht umgesetzt bekommen, das ist nichts für mich", betont Sabine Jäger. Die junge Frau hat sich so nichts für das neue Jahr vorgenommen. Allerdings erfüllt sie sich einen Wunsch: eine Reise nach New York.

(tref)