Katholische Junge Gemeinde Dorftalk vom Feinsten in der Bütt bei der KJG Schiefbahn

Schiefbahn · Es begannen die Pauken und Trompeten des Tambourcorps „Gut Schlag“, Schlag auf Schlag ging es weiter bei den zwei großen Sitzungen der Katholischen Jungen Gemeinde (KJG) Schiefbahn. Zwischendrin gab es in der Kulturhalle bei der KJG-Kindersitzung weitere Tänze, Polonaisen und Spiele.

 Die „drei Säulen“ begeisterten mit „Glaube, Sitte, Heimat“ in der KJG Sitzung in Schiefbahn.

Die „drei Säulen“ begeisterten mit „Glaube, Sitte, Heimat“ in der KJG Sitzung in Schiefbahn.

Foto: Norbert Prümen (nop)

Zwischen den wirbelnden „Flimmflämmkes“ oder den stimmungsvollen „Schiefbahner Jonges“ hatte es sich der 25-jährige Tobias Kaulen mit seiner Freundin Lisa auf einer Couch bequem gemacht. Die beiden waren das 52. Prinzenpaar der KJG und extra von ihrem neuen Wohnort Berlin angereist, um das Zepter zu schwingen.

Zwischendurch war Prinz Tobias mal kurz weg, schnappte sich seine Gitarre und trat, so wie er es zwölf Jahre lang getan hatte, mit David, Philipp und Martin in der Stimmungsband der „Gänsejonges“ auf. „Nä, wat wor dat dann fröher en superjeile Zick“, sang unter anderem das Quartett, das leider seinen letzten gemeinsamen Auftritt hatte. Die Ablösung stand schon parat: Annika Berrisch und Katja Flatters werden von nun an in ihre Fußstapfen treten.

Die Handys vieler Besucher, darunter viele Eltern oder Großeltern der über 50-köpfigen Spielschar, klickten oft, nahmen die Auftritte ihrer Sprösslinge auf. Dazu gehörte natürlich die eigene neunköpfige rot-weiße Garde. Kurze Zeit später zeigten die Mädels noch zu einem Abba-Medley einen Showtanz.

Zum zweiten Mal führte der 20-jährige Maurice Schipanski als Elferrats-Präsident durch den Trubel, stellte anfangs die Gruppe „Schnapsidee“ vor Diesmal versuchte Anna sich als Therapeutin, wollte ihre Mädels an bestimmten Werktagen in Schwung bringen. Annika Oyen spielte den „Montag“, war noch längst nicht auskuriert …

„Ob dick, ob dünn, ob arm und reich, im Karneval sind alle gleich“, hieß diesmal das Motto. Das Lokale sollte bei der Formation der „Drei Säulen“ nicht zu kurz kommen. Dem Trio, das für die drei Schiefbahner Grundsätze Glaube, Sitte und Heimat stand und mit dem Globusträger Malte Loos wieder verstärkt wurde, missfiel, dass weitere Gaststätten in ihrem Stadtteil geschlossen waren: Sie zogen natürlich auch über die Willicher her. Den „Säulen“ war noch aufgefallen, dass sich „unser Bademeister Jupp“ mit Hosters Jüngste angefreundet hatte. Der „Bademeister“ war zum sechsten Mal Noah Sobiech (19), der wieder mit seinem Dorftalk vom Feinsten in die Bütt stieg. Den sonntäglichen „Kehraus“ bei Hoster hatte sich das KJG-Ensemble redlich verdient.

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