Die Sauna in De Bütt in Willich rüstet auf

Neuer Wellnessbereich für De Bütt in Willich: De Bütt: Die Sauna wird aufgerüstet

Im Willicher Schwimmbad De Bütt ist der Startschuss für die neue Saunalandschaft gefallen. Die ersten Ausschreibungen sind auf den Weg gebracht.

Die Zukunft der Saunalandschaft im Willicher Schwimmbad De Bütt hat begonnen. Die genauen Pläne, wie es ab dem nächsten Jahr aussehen soll, liegen vor Badleiter Philipp Bauknecht. „Wir werden eine großzügige Wellnesslandschaft schaffen, die mit der jetzigen Sauna nicht mehr viel zu tun haben wird“, sagt Bauknecht. Als die Sauna einst gebaut wurde, stand der gesundheitliche Aspekt einer solchen Anlage im Vordergrund. Praktisch und funktionell sollte alles sein. Auf der 300 Quadratmeter großen Altfläche in der ersten Etage findet der Besucher so die Finnische Sauna, das türkische Dampfbach, den Ruheraum, die Umkleiden samt Duschen, ein Tauchbecken, eine Schwalldusche, die Fußbecken, einen Whirlpool und den Gastrobereich. Im Außenbereich schließt sich auf 140 Quadratmeter die Dachterrasse mit einer weiteren Finnischen Sauna an.

Die Gesundheit spielt bei der Neuanlage immer noch eine wichtige Rolle, aber dazu ist der Wellness-Aspekt gekommen, und den setzt das Willicher Schwimmbad auf der ganzen Linie um.

Dafür wird nun eigens angebaut. „Die ersten Ausschreibungen sind gerade raus gegangen“, berichtet Bauknecht. Es entsteht ein 120 Quadratmeter großer Anbau über dem Bürotrakt des Bades. In diesem werden die Umkleiden, die sogenannte Vorreinigung und die sanitären Anlagen für Damen und Herren sowie für Menschen mit Handicap untergebracht. Über einen Steg geht es in den eigentlichen Saunabereich. „Die Statik der Dachfläche über dem Eingangsbereich des Schwimmbades und den Mitarbeiterumkleiden lässt einen Aufbau nicht zu. Daher verbinden wir den Neubau und die Saunalandschaft im Altbau mittels Steg“, erklärt der Badleiter.

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Durch das Ausgliedern von Umkleide und Sanitär erhält die Neuanlage entsprechend mehr Platz. Im alten Bereich werden daher drei statt bisher zwei Saunen die Besucher begrüßen. Es wird eine Panoramasauna mit Blick aufs Freibad geben. Dazu kommt eine Finnische Variante mit Spezialoptik. „Wer hier nach oben schaut, blickt in einen Wald“, berichtet Bauknecht. Beim dritten Modell handelt es sich um eine Bio-Sauna, die mit niedrigeren Gradzahlen betrieben wird. Dampfbad und Tauchbecken fehlten natürlich nicht. Die Besucher können sich des Weiteren auf einen Eisbrunnen, eine Lounge mit Kamin, einen Bistrobereich mit Durchbruch zur Terrasse und einen Wintergarten als Ruhebereich freuen, wobei dieser im Sommer geöffnet werden kann.

„Wir werden außerdem einen Kommunikationsbereich mit Schließfächern integrieren, in dem Menschen ihr Handy nutzen können. Wer, aus welchen Gründen auch immer, sein Handy benötigt kann die Location aufsuchen, sein Handy aus dem Schließfach nehmen und dort telefonieren. Keiner muss dafür die Umkleiden aufsuchen“, sagt Bauknecht. Der gesamte Saunabereich erhält zudem eine ansprechende Beleuchtung

. Wenn alles nach Plan läuft, soll nach der Freibadschließung mit dem Neubau gestartet werden. Die alte Sauna wird aller Voraussicht nach am 1. November schließen. Vier Monate müssen die Besucher auf ihr gesundes Wärmevergnügen verzichten. Im März kommenden Jahres rechnet Bauknecht mit der Fertigstellung der Saunalandschaft, die dann, so der Badleiter, beim Besuch für ein Urlaubsfeeling sorgen wird. Die Aufenthaltsqualität sei mit der alten Anlage nicht mehr vergleichbar.