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Die Robert-Schuman-Europaschule war beim Schulsportfest in Willich besonders erfolgreich

Schulsport : Die Robert-Schuman-Europaschule hat viele erfolgreiche Sportler

Groß war der Jubel bei den jungen Sportlern und einigen mitgereisten Eltern im kleinen Sitzungssaal des Neersener Schlosses. Denn erstmals seit vielen Jahren hatte die Robert-Schuman-Europaschule (RSE) die Gesamtwertung beim bereits im September ausgetragenen Stadt-Schulsportfest gewonnen.

Sportlehrer Walter Wienen und die Gesamt-Schulleiterin Ute Will-Nieding strahlten, als ihnen der Vorsitzende des Sport- und Kulturausschusses, Franz Auling, den großen Wanderpokal überreichte. Bislang war fast immer das St.-Bernhard-Gymnasium der Gesamtsieger gewesen.

347 Sportler aller vier weiterführenden Schulen – neben der RSE und dem St.-Bernhard-Gymnasium das Lise-Meitner-Gymnasium (Anrath) und die Schiefbahner Leonardo-da-Vinci-Gesamtschule – waren beim 30. Schul-Sportfest im Mehrkampf im Sport- und Freizeitzentrum in Willich an den Start gegangen. Jetzt wurden von Vize-Bürgermeister Guido Görtz (CDU) die Jahrgangsbesten ausgezeichnet; sie bekamen neben den Urkunden Freikarten für das Bad „De Bütt“.

„Sport kann ich zwar auch, aber ich möchte Anwältin werden“, sagte schmunzelnd und überzeugt die 16-jährige Sarah Opheiden, die im Jahr 2021 ihr Abi an der Robert-Schumann-Schule machen will. Sie taucht seit Jahren in den Bestenlisten auf, holte sich jetzt auch wieder in den Disziplinen 100-Meter-Lauf (13,28 Sekunden), Weitsprung (4,91 Meter) und Hochsprung (1,50 Meter) drei dritte Plätze. Jahrgangsbeste waren außerdem die Brüder Emil (12 Jahre alt) und Anton (15) Treb­bien, die ebenfalls in der Europaschule unterrichtet werden. Auch Anton (M15) war schon mehrere Male erfolgreich gewesen; zuletzt gelangen ihm sogar im Weitsprung 5,27 Meter. Jahrgangsbeste war ferner in der Altersklasse W 10/11 die elfjährige Helin Yedek, ebenfalls von der Willicher Gesamtschule. Die junge Anratherin spielt eigentlich Handball in der weiblichen D-Jugend der Turnerschaft St. Tönis.

Sieben der zwölf Jahrgangsbesten stellte diesmal die Robert-Schumann-Europaschule. Bei den Besten in drei Disziplinen kamen noch Simon Küppers (M13), Eve Pol (W13) und Rahel Köppen (W14) dazu. Für das Schiefbahner St.-Bernhard-Gymnasium waren Maia Kamper-Rodrigues (W12) und Laura Schütz (W15) erfolgreich, für das Anrather Lise-Meitner-Gymnasium Paul Kasper (M14) und für die Schiefbahner Leonardo-da-Vinci-Gesamtschule Alejandro Sabelli (M10/11). Die Gesamt-Organisation hatte Sportlehrer Ralph Reckeweg; die Auswertung übernahm die Pädagogin Laura Feulner. Vom Sportamt halfen im Hintergrund Otto Stack, Kathrin Ruelfs und Sonja Janssen.