Stadt Willich Details zur Beleuchtung des Alleenradwegs prüfen

Stadt Willich · Die Willicher Verwaltung soll noch alternative Elemente zur eventuellen Beleuchtung des Alleenradweges von der Kant- bis zur Wilhelm Hörmes-Straße prüfen. Bis zur Vorlage des Ergebnisses hat der Planungsausschuss eine Entscheidung über den SPD-Antrag zur Ausstattung dieser Strecke mit Laternen verschoben.

Für die anderen Fraktionen gab es verschiedene Punkte, die bedacht werden sollten. Sonja Fucken-Kurzawa (CDU) sagte, dass die Folgen einer solchen Ausleuchtung genau geprüft werden müssten: Vor einigen Jahren habe die Stadt den Diepenbroich beleuchtet. Damit wurde die Nutzung dieser Strecke als "Schulweg" zulässig. Das wiederum verkürzte für einige Schüler den Schulweg und ihnen wurde das Schoko-Ticket gestrichen - Proteste der Eltern waren die Folge. Das dürfe beim Alleenradweg nicht passieren. Außerdem sollen die Aufbringung einer fluoreszierenden Fahrbahndecke oder die Nutzung kurzzeitiger Beleuchtungen über Bewegungsmelder geprüft werden.

Theresa Stoll (Für Willich) wollte prüfen lassen, ob die Nutzung von Photovoltaik-Installationen möglich ist. Karl-Heinz Koch (FDP) wollte auch prüfen lassen, ob nur eine punktuelle Beleuchtung möglich wäre, das jetzige Konzept ist ihm zu teuer. Für Christian Winterbach (Grüne) waren die Kosten angesichts der Länge der Strecke von rund vier Kilometer (mit 96 Straßenlaternen) aber gerechtfertigt.

Dietmar Winkels und Ralf Oerschkes (SPD) hielten die von der SPD vorgeschlagene Beleuchtungsform für sicher und finanziell umsetzbar, weil die Stadtwerke Willich sich bereiterklärt haben, die Maßnahme umzusetzen.

Die Verwaltung solle alle Ideen prüfen und einordnen.

(djm)
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