Stadt Willich: CDU will neue Veranstaltungshalle für Alt-Willich bis zum Jahr 2023

Stadt Willich: CDU will neue Veranstaltungshalle für Alt-Willich bis zum Jahr 2023

Die CDU-Fraktion hält weiter an dem Ziel fest, eine Veranstaltungshalle in Alt-Willich zu schaffen - nachdem der Bau einer großen Halle für bis zu 1000 Personen am Willicher Freizeitzentrum wegen Proteste von Anwohnern, aber auch wegen mangelnden Bedarfs der Vereine gescheitert war und die Pläne eines Investors, im Gewerbegebiet Münchheide ein Veranstaltungszentrum zu bauen, ins Stocken geraten sind.

Die Stadtverwaltung soll jetzt prüfen, welche Standorte und Grundstücke sich jetzt oder in Zukunft für eine Halle mit mehreren Hundert Plätzen Kapazität anbieten - wie zum Beispiel bei einer Neuplanung des Standorts in der zweiten Etage über dem Rewe-Gebäude an der Brauereistraße.

Dieser Standort könne, so die CDU weiter, im Rahmen des anstehenden städtebaulichen Wettbewerbs zum Brauereigelände untersucht werden. Zudem soll ermittelt werden, mit welchen Kosten für Bau oder Umnutzung zu rechnen ist. Die CDU-Fraktion hat jetzt in einem Antrag vorgeschlagen, im kommenden Jahr 10.000 Euro für die Prüfung vorzusehen. Die Verwaltung soll dabei an die Erkenntnisse anknüpfen, die bei der Planung für eine Veranstaltungshalle Freizeitzentrum gesammelt wurden.

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"Die Stadt Willich, vor allem der Ortsteil Alt-Willich, benötigt einen Raum für Konzerte, Vereine, Karnevalsfeiern und Empfänge", sagt Franz Auling, Mitglied der CDU-Fraktion und Vorsitzender des Willicher Sport- und Kulturausschusses. In Alt-Willich gebe es derzeit in der Gaststätte Krücken einen Saal mit Platz für maximal 240 Personen. "Im Laufe dieses Jahres haben wir hautnah erleben müssen, wie 'fragil' dieses Konstrukt ist und wie schnell eine solche Lösung zu Ende gehen kann", sagt Auling. Denn der Gastwirt Horst Neven hat den Pachtvertrag für den Saal Krücken bis Ende 2018 verlängert - danach möchte er aufhören.

Die neue Veranstaltungshalle müsse bis zum Jahr 2023 in Betrieb gehen und Platz für bis zu 500 Personen bieten. Die Räume sollen aufteilbar sein für kleinere Gruppen und Veranstaltungen, so die CDU.

(msc)