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Stadt Willich: Anrather klagen über schlechte Straßen

Stadt Willich : Anrather klagen über schlechte Straßen

Straßenschäden, eine Anliegerstraße und parkende Lkw waren die Hauptthemen, die von Anrather Bürgern bei der Wohnbereichsbegehung der SPD angesprochen wurden. Wahlkreisbetreuer Klaus Olaf Platz war am Krickerhof sowie den angrenzenden Straßen unterwegs. Mehrmals wiesen Anwohner dabei auf den miserablen Zustand der Fahrbahnen und Bürgersteige hin. Vielfach würden die Bürgersteige von Wildkräutern überwuchert und müssten dringend bearbeitet werden. Schlimmer aber sei der Zustand einiger Fahrbahnen, wie etwa der Straße Am Krickerhof. Dort werde der Asphalt von den Wurzeln so stark angehoben, dass es zu Wellen und gefährlichen Rissen komme.

An der Hochbendstraße beklagten mehrere Anwohner, dass diese Straße besonders von Pendlern in den Morgen- und Abendstunden als Abkürzung zur Umgehungsstraße in Richtung St. Tönis/Kempen missbraucht werde. Trotz Beschilderung, die deutlich anzeigt, dass dort nur Anlieger und Radler fahren dürfen, werde die Straße als vermeintliche Abkürzung genutzt. Schon mehrfach, so berichteten Bürger, sei es zu Beinaheunfällen mit Spaziergängern und Fahrradfahrern gekommen.

Ein weiterer Kritikpunkt sei das häufige Abstellen von Lkw auf öffentlichen Straßen. Zwar ist dies nicht grundsätzlich verboten, aber eigentlich sollten die genannten Fahrzeuge auf den Firmengeländen abgestellt werden. Sie parkten oft zu nahe an Kurven – etwa an der Hochbendstraße und Kleinkollenburgstraße – oder an Kreuzungen und behindern dadurch die Sichtmöglichkeiten der Autofahrer.

SPD-Ratsherr Uli Winkler wird die Klagen der Anwohner an den Bürgermeister weiterleiten und insbesondere bezüglich der Straßenschäden um schnelle Hilfe bitten. Die Hochbendstraße soll auf die Breite eines Landwirtschaftsweges zurückgebaut werden.

(RP)