Willich: Alleenradweg: Ausschuss genehmigt Entwurf

Willich: Alleenradweg: Ausschuss genehmigt Entwurf

Der Planungsausschuss hat die detaillierte Entwurfsplanung für den ersten Bauabschnitt des Alleenradwegs einstimmig genehmigt. Der Abschnitt ist rund 5,6 Kilometer lang, er beginnt im Norden an der L 26, Endpunkt ist in Neersen an der Hauptstraße.

Am nördlichen Anfangspunkt ist ein Durchstich durch den Lärmschutzwall zwischen Landstraße und Wohngebiet notwendig. Vorgesehen ist, dass zwei versetzt gegeneinander stehende "Gabionen-Mauern" (Drahtkörbe, die mit Steinen gefüllt werden) den Lärmschutz trotzdem gewährleisten, so Fritz Friedrich vom Geschäftsbereich Stadtplanung, der die Planung vorstellte.

Der Alleenradweg wird drei Meter breit und asphaltiert. Die Fahrbahn ist 2,5 Meter breit, je 25 cm an beiden Seiten sind als Sicherheitsstreifen eingeplant. Er wird beidseitig von verschiedenen Bäumen und Sträuchern eingefasst, zum Teil als Neuanpflanzung, zum Teil aus dem Bestand. Die Strecke liegt in den meisten Bereichen auf der stillgelegten Bahnstrecke, nur an einigen Stellen sind Abweichungen sinnvoller. Der Weg geht durch Willich, das Stahlwerk Becker im Bereich der Kleingartenanlage und weiter durch Wekeln und Niederheide, bis er auf den Euroga-Radweg in Richtung Neersen mündet. Entlang der Strecke sind drei Rastplätze vorgesehen, einer am Formerweg im Stahlwerk, einer auf dem Durchlass über die Cloer und der dritte an der Autobahnbrücke der A44 – von dort ist ein Blick auf den Flugplatz Mönchengladbach möglich. Der Radweg wird in Teilbereichen in Willich bzw. im Stahlwerk beleuchtet, weil die Planer auch mit viel Schülerverkehr rechnen.

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Der größte Teil der Baukosten wird über ein Förderprogramm des Landes abgewickelt, die Rastplätze und die Beleuchtung müssen aber von der Stadt Willich bezahlt werden. Insgesamt kostet der erste Bauabschnitt 1,1 Millionen Euro, im Haushalt sind mehr als eine Million Euro bereits eingeplant, es fehlen 80 000 Euro. Da diese nicht über Landesmittel ausgeglichen werden können, werden einige Maßnahmen erst später gebaut werden, so die Verwaltung in ihrer Vorlage zur Sitzung. Der Planungsausschuss genehmigte die Planungen, der Haupt- und Finanzausschuss muss aber noch die Finanzierung genehmigen.

(djm)
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