Stadt Willich: 50 Sicherheitskräfte waren dabei

Stadt Willich : 50 Sicherheitskräfte waren dabei

Rund 50 Vertreter von Ordnungsamt, Polizei, DRK und von einem privaten Sicherheitsdienst sorgten am Sonntag für die Sicherheit der Teilnehmer und Besucher des Anrather Tulpensonntagszuges. Es kam infolge von übermäßigem Alkohol zu den üblichen Einsätzen, auch zur Schlichtung nach einigen Schlägereien, allerdings nicht viel gravierender als in den Jahren zuvor.

"Man muss sich immer wieder wundern, wie so viele junge Menschen an den Alkohol kommen", sagte Ordnungsamtsleiter Martin Zinnel. Dies war ihm aufgefallen, obwohl es diesmal keine Jugendschutzkontrollen gab. Zinnel stellt weiter fest, dass das Glasflaschenverbot mehr als im vergangenen Jahr beachtet worden sei.

Zehn junge Leute wurden mit dem Verdacht auf eine Alkoholvergiftung vom DRK in die benachbarten Krankenhäuser gefahren. Über 30 hilflose Personen wurden von den Sanitätern in der neuen Begegnungsstätte betreut und stabilisiert. Durch den Straßenumbau des Anrather Ortskerns kam es zu einem neuen Phänomen: Viele Besucher standen auf den Straßen, zumal es dort keine durch Bordsteine getrennten Bürgersteige gab. Immer wieder mussten diese zur eigenen Sicherheit zurückgedrängt werden. Zinnel: "Da müssen wir uns 2016 etwas einfallen lassen."

Schon Stunden vor dem Zug seien etwa tausend junge Leute von Alt-Willich nach Anrath gezogen, etwa 600 mehr als 2014.

(schö)