3D-Zebrastreifen für Willich gefordert

Mehr Sicherheit für Fußgänger: Jusos wollen 3D-Zebrastreifen in Willich prüfen

Die Willicher Jungsozialisten (Jusos) haben über die SPD-Fraktion im Rat der Stadt Willich einen Prüfantrag an den Bürgermeister gestellt. Sie wollten wissen, inwiefern die Möglichkeit besteht, auf Willicher Stadtgebiet einen 3D-Zebrastreifen einzurichten.

"Jährlich ereignen sich über 5000 Unfälle an Fußgängerüberwegen in Deutschland. Ein 3D-Zebrastreifen fällt Autofahrern sofort ins Auge und würde das Überqueren der Straße für Fußgänger sicherer machen", so Constantin Krah, Geschäftsführer der Willicher Jusos.

In Österreich und Indien sind dreidimensional erscheinende Zebrastreifen bereits gängige Praxis, Island, Grevenbroich und München haben bereits entsprechende Tests durchgeführt, die zu positiven Ergebnissen geführt hätten, so die Jusos. "Durch die optische Änderung der Fahrbahn kann der Eindruck vermittelt werden, dass diese Fußgängerüberquerungen eine Art Barriere durch höhere, weiße Balken darstellt", begründet Jan Lützler, Vorsitzender der Juso-AG Willich, den Antrag.

Straßenverkehrsrechtliche Angelegenheiten werden nach Beschluss des Haupt- und Finanzausschusses direkt vom Bürgermeister bearbeitet, eine entsprechende Antwort erwarten die Willicher Jusos in den kommenden Monaten.

(RP)