Wesel: Zeelink mehrfach Thema im Hünxer Ausschuss

Wesel: Zeelink mehrfach Thema im Hünxer Ausschuss

Das Thema Erdgasfernleitung Zeelink kam im Haupt- und Finanzausschuss in dreifacher Hinsicht zur Sprache. Peter Strube von der Verwaltung verkündete, die Gemeinde habe von der Bezirksregierung Düsseldorf umfangreiche Unterlagen für ein sogenanntes Deckblattverfahren erhalten, in dem es um "kleine Änderungen" bei den Plänen des Unternehmens gehe. Der Politik würden die Unterlagen zur Verfügung gestellt.

Heike Kohlhase (Grüne) fragte, ob die erfolgten Probebohrungen von Zeelink im Bereich Drevenack genehmigt gewesen und ob die Gemeindeverwaltung informiert worden sei? "Wir waren weder beteiligt noch darüber informiert", sagte Bürgermeister Dirk Buschmann.

Die CDU hatte eine schriftliche Anfrage zur öffentlichen Auslegung der Planungsunterlagen für das Vorhaben Gaspipeline Zeelink während der Öffnungszeiten im Rathaus im Zeitraum vom 18. September bis 17. Oktober 2017 und für den Zeitraum der Einspruchsfrist bis zum 2. November. Da durch die Schließung des Rathauses am Nachmittag des 16. Oktober der Zeitraum der Auslegung um zwei Stunden beschnitten worden sei, ebenso bei der Einspruchsfrist durch die Schließung am 30. Oktober, ohne dass "an einem anderen Tag eine zeitliche Kompensation angeboten wurde", sprach Fraktionschef Michael Wefelnberg von "Formfehlern" und fragte, ob diese "die Rechtmäßigkeit der gesamten öffentlichen Auslegung infrage stellen?" "Wir haben das geprüft, es handelt sich um keinen Formfehler. Das Rathaus kann auch mal für ein paar Stunden zu sein", sagte Peter Strube. Auch der Bürgermeister gab "Entwarnung". Für die öffentliche Auslegung gelte die Monatsfrist: "Das Verfahren wird nicht tangiert."

(P.N.)