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Wesel: Warum in den Sommerferien Fahrbahndecken saniert werden

Für Anwohner in Wesel entstehen keine Kosten : Fahrbahndecken werden in den Ferien saniert

Der städtische Betrieb ASG will die Unannehmlichkeiten für die Anwohner der Straßen, die in den nächsten Wochen erneuert werden, so gering wie möglich halten. Alle erhalten auch schriftliche Informationen.

Die Sommerferien sind stets eine gute Zeit für notwendige Sanierungen von Straßen. Dabei geht es um Wirtschaftswege in Wesel sowie mehreren Straßen im rechts- wie linksrheinischen Stadtgebiet darum, die volle Fläche der Fahrbahndecken auf Vordermann zu bringen.

Wie der städtische Betrieb ASG (Abfall, Straßen, Grünflächen) mitteilt, handelt es sich bei den anstehenden Arbeiten um folgende Straßen: Brunnenstraße im Teilstück zwischen Bagelstraße und den Bahngleisen, In der Luft, Krudenburger Straße von RWE-Straße bis Am Reitplatz, Nussbaumweg, Am Langen Reck (alle Obrighoven), Gelißstraße, Halterner Straße im Teilstück von der B 58 bis zur Hauptstrecke (Schepersfeld), Poppelbaumstraße (Innenstadt), Barthel-Bruyn-Weg (Feldmark), Marsstraße (Flüren), Heinrichstraße (Bislich) und Sebastianusstraße (Büderich).

Wegen der Arbeiten kann es natürlich vereinzelt auch zu Verkehrsbehinderungen kommen. Der ASG und die ausführende Firma Tummes aus Moers sind nach eigenen Angaben gut vorbereitet, um Beeinträchtigungen für den Verkehr und die Anwohner so gering wie möglich zu halten. Das heißt, alle Fahrbahnen sollen nach Möglichkeit nur wenige Stunden während der Fräs- und Asphaltarbeiten gesperrt werden. Bis die erneuerten Straßen wieder befahren werden dürfen, müssen sie einige Stunden ruhen, da sonst Fahrbahnschäden auftreten. Das Parken ist dementsprechend nicht möglich. Der städtische Betrieb schreibt bei den Vorhaben die rechtzeitige Information der Anwohner groß und verschickt entsprechende Infobriefe.

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Die gesamte Bauzeit für alle betroffenen Straßen beträgt rund 13 Wochen. Je nach Straßengröße dauern die einzelnen Vorhaben vier bis sechs Arbeitstage. Insgesamt werden 26.500 Quadratmeter Fahrbahn saniert. Die Kosten werden mit 650.000 Euro veranschlagt. Wichtig und für Anlieger gut zu wissen: Da es sich um nötige Unterhaltungsarbeiten handelt, fallen für sie keine Kosten an.

Ebenfalls in den Sommerferien werden in der Kreisstadt auch Wirtschaftswege und weitere Straßen im Außenbereich verbessert. Wie ASG erklärt, geht es dabei um sogenannte vollflächige Sanierungen. Betroffen sind folgende Strecken: Marienthaler Straße (Obrighoven), Westfalenweg (Feldmark/Blumenkamp), Auf dem Mars, Leckerfeld eins bis drei, Vissel (alle Bislich), Teile der Karl-Jatho-Straße (Innenstadt) und die Brunnenstraße (Fusternberg). Der ASG und die ausführende Firma Scharff aus Moers versenden auch hier Infobriefe und halten die Sperrungen so kurz wie möglich.

Die Bauzeit für das umfangreiche Sanierungspaket Wirtschaftswege und Außenbereich beträgt rund drei Wochen. Insgesamt werden hierbei nach Angaben des städtischen Betriebes ASG rund 14.500 Quadratmeter Fahrbahn saniert. Die Kosten belaufen sich auf rund 220.000 Euro.

(kwn)