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Wesel trauert um die vielseitig engagierte Ursula Fricke

Sprecherin des Seniorenbeirats : Trauer um die engagierte Weselerin Ursula Fricke (84)

Ursula Fricke, Trägerin des Bundesverdienstkreuzes am Bande, stammte aus Düsseldorf. Am heutigen Dienstag findet ab 11 Uhr in der Gnadenkirche die Trauerfeier statt.

Soziales, Senioren, Sport: Diesen drei Sparten widmete sich die vielseitig engagierte Weselerin Ursula Fricke besonders. Wie erst jetzt bekannt wurde, ist sie im Alter von 84 Jahren am 21. Februar gestorben. Am heutigen Dienstag findet ab 11 Uhr in der Gnadenkirche die Trauerfeier statt.

Ursula Fricke, Trägerin des Bundesverdienstkreuzes am Bande, stammte aus Düsseldorf. In Wesel, wo ihr 2014 verstorbener Mann Eberhard Fricke vor allem als Geschäftsführer des Evangelischen Krankenhauses im Licht der Öffentlichkeit gestanden hatte, setzte sich Ursula Fricke mehr als 30 Jahre an der Spitze des Vereins Information und Hilfe in Drogenfragen ein, in der Stadt schlicht als Drogenberatung bekannt.

Außerdem war sie ab 1997 ehrenamtliches Mitglied des Seniorenbeirates der Stadt Wesel und von 2001 bis 2010 dessen Vorsitzende. Die Arbeit des Beirates hat sie bis zuletzt unterstützt.

Fit hielt sich die leidenschaftliche Tennisspielerin Ursula Fricke im TC Rot-Gold Obrighoven, schaffte mit den Damen 50 im Jahr 2003 zum Beispiel die Rückkehr in die Zweite Verbandsliga.

Die Beisetzung Frickes findet im Kreis der Familie statt. Statt Blumen und Kränzen wünschte sich die Verstorbene Spenden für das Hospiz am Evangelischen Krankenhaus. Wer sich mit Gaben daran beteiligen möchte, überweist an die Kati-Faßbender-Stiftung, IBAN DE04 3565 0000 1000 1289 81 bei der Niederrheinischen Sparkasse Rhein-Lippe unter dem Kennwort Hospizneubau – Ursula Fricke.