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Wesel: SPD kämpft für Sanierung des maroden Radweges an Grünstraße

Antrag der SPD Wesel : Radweg entlang der Grünstraße soll saniert werden

Der Radweg entlang der Grünstraße ist eine echte Holperstrecke. Die SPD will, dass der städtische Betrieb ASG noch im Herbst mit den Umbauarbeiten beginnt. Mehrere 100.000 Euro stehen dafür im Haushalt bereit.

Auf der Liste der maroden Radwege in Wesel steht der entlang der Grünstraße an erster Stelle. Damit die Verbindung zwischen der Innenstadt und der Feldmark möglichst schnell vom städtischen Betrieb ASG (Abfall, Straßen, Grünflächen) saniert wird, hat die SPD-Ratsfraktion einen entsprechenden Antrag formuliert und an die Verwaltung geschickt. Im nächsten Betriebsausschuss soll die Politik den Weg freimachen, damit das mehrere 100.000 Euro teure Projekt noch in diesem Herbst in Angriff genommen werden kann. Das Geld dazu steht im Haushalt bereit.

SPD-Fraktionschef Ludger Hovest traf sich am Montag mit mehreren Parteifreunden an der Ecke Grünstraße/Breiter Weg, um die Problematik erklären zu können. Weil es zwischen dem Rad- und dem angrenzenden Fußweg eine kleine Kante gibt, würde es hier immer wieder zu gefährlichen Situationen beziehungsweise Unfällen kommen, sagt Hovest. „Unser Ziel ist es, dass diese Gefahrenstellen entfernt werden und aus Rad- und Fußweg eine Fläche wird, die sich dann Radler und Fußgänger teilen“, so Hovest. Es sei wichtig, dass in der fahrradfreundlichen Stadt Wesel die Radwege vernünftig ausgebaut sein müssten. Man wolle Druck machen, damit nicht womöglich andere Projekt vorgezogen würden.

Wie so eine Fläche aussehen könnte, kann man wenige Meter weiter auf der Blankenburgstraße sehen. Wobei der Radweg farblich abgesetzt ist. An der Grünstraße unweit des Kreisverkehrs gibt es ebenfalls ein gutes Beispiel. Dort ist ein Stück neu gepflastert worden: der Radweg mit rötlichen, der Fußweg mit dunkelgrauen Steinen.

Hovest schlägt vor, den Rad- und Fußweg von der Breiten Straße bis zum Kreisverkehr auf beiden Seiten zu sanieren und anschließend vom Kreisverkehr bis zum Feldmarker Marktplatz. Oder alternativ erst die eine und dann die andere Seite in Angriff nehmen. Über die Varianten soll der Betriebsausschuss in seiner nächsten Sitzung diskutieren.

An der Grünstraße selber soll nichts verändert werden. Zum einen wurde sie erst vor einigen Jahren erneuert. Zum anderen sollen Anlieger nicht an den Kosten beteiligt werden. „Das funktioniert aber nur, wenn an der Fahrbahn nichts gemacht wird“, so Hovest.