Wesel: SPD für Solarkraftwerk an alter B 58 in Büderich

Stadtwerke Wesel als Investor im Gespräch : Büderich: SPD für Solarkraftwerk an der alten B 58

Wesels SPD-Fraktionschef Ludger Hovest unterstützt den Vorschlag der CDU, die alte B 58 bei Büderich zurückzubauen. Die CDU hatte unter anderem angeführt, dass die im Grunde jetzt nutzlose Verbindung zur ehemaligen Rheinbrücke von Rasern genutzt werde.

Ludger Hovest regt nun an, auf den dortigen Flächen ein Solarkraftwerk zu installieren. „Nur ein Rückbau ist mir zu wenig.“ Der künftige Stadtwerkechef Rainer Hegmann habe mitgeteilt, dass es eine staatliche Förderung für Großprojekte dieser Art an vierspurig ausgebauten Straßen gebe. Hovest denkt an ein Kraftwerk mit einer Leistung von 750 Kilowattstunden. Im Bereich der alten B 58 gebe es ausreichend Platz. Es gebe dort auch keine Gefahr von Hochwasser, weil die Straße hoch genug gelegen sei, betonte er.

Die alte B 58 (l.) liegt so hoch, dass kein Hochwasser ein denkbares Solarkraftwerk beschädigen könnte. Foto: Klaus Nikolei

In einem Brief an Bürgermeisterin Ulrike Westkamp verweist Hovest darauf, dass insbesondere in Süddeutschland solche Förderprogramme wahrgenommen würden. „In NRW gibt es diese Photovoltaikanlagen an vierspurigen Straßen nur recht selten. Die Ursache ist teilweise der Umstand, dass keine geeigneten Flächen vorhanden sind.“ In Büderich ergebe sich die Möglichkeit, die Straßen zurückzubauen und die Fläche für regenerative Energie zu nutzen. Im nächsten Ausschuss für Stadtentwicklung solle die Verwaltung einen Bericht vorlegen. Sie solle, so Hovest weiter, außerdem die notwendigen Kontakte zwischen Straßen NRW und den Stadtwerken Wesel herstellen.

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