Wesel: Nur wenige Besucher beim Aktionstag "Bewegt älter werden"

Im Auestadion Wesel : „Bewegt älter werden“: Ansturm hielt sich in Grenzen

Die „Generation 50-plus“ war zum ersten Aktionstag „Bewegt älter werden in Wesel!“ im Auestadion eingeladen. Manche fanden den Ort etwas zu abgelegen.

„Wann ist man älter?“, war bestimmt nicht die zentrale Frage, die es beim ersten Aktionstag „Bewegt älter werden in Wesel!“ im Auestadion zu beantworten galt. Mit sehr viel Aufwand hatten sich am Samstag viele verschiedene Aktive und Akteure aus dem Weseler Sportspektrum vorgenommen, das Thema Aktivität und sportliche Betätigung, besonders für ältere Menschen, öffentlich zu präsentieren, damit sich die Generation 50-plus individuell informieren, ausprobieren und erste Kontakte knüpfen kann.

Um zum Auestadion zu gelangen, mussten sich Jüngere und Ältere auf jeden Fall schon mal bewegen. Und so hielt sich der Besucheransturm in Grenzen. „Irgendwie ist das hier schlecht zu erreichen“, meinten zwei Frauen, die mit dem Fahrrad gekommen waren. Da half auch ein Shuttle-Service nicht, so viel Publikum in die Arena und auf den prächtig grünen Rasen im Auestadion und an die verschiedenen Stände und Aktivitäten zu lotsen, wie es der Veranstaltung zu wünschen gewesen wäre.

Wer kam konnte viele verschiedene Aktivitäten live und unter Anleitung ausprobieren. Da war wirklich für jeden und alle was dabei: Die Übungsleiterinnen Bianca-Maria Schumann und Cornelia Janßen boten, mit ihrer rund 15-köpfigen Truppe aus Flüren, gymnastische Aufwärmübungen ohne Geräte aber zu flotter Musik an. „Wir wollen in der Gemeinschaft fit bleiben“ und von „Familiengefühl“ war da die Rede. Bei Gabriele Sowa konnte man Taiji-Qigong ausprobieren. Atemtechniken, Meditation und Bewegung standen dabei auf dem Ausprobierplan.

Spannend und auch im Alltag tatsächlich in Wesel am Auesee ausführbar ist Disc-Golf. Mit Frisbee-Scheiben wirft man auf Zielkörbe, von denen es auf dem Auesee-Gelände schon fünf dauerhaft installierte gibt. Rolf Schumacher, Dirk Baldhun und Ingo Schnieders vom Verein Disc-Golf Niederrhein stellten diese sportliche Betätigung vor.

Meditation und Intuition waren beim Bogenschießen unter der Anleitung von Hermann Schulte, der sich im Mehrgenerationenhaus (Schepersfeld) engagiert, wichtig.

Selbst das Sportabzeichen, bei dem es um Aspekte von Kraft, Schnelligkeit, Ausdauer, Beweglichkeit und Koordination geht, wurde vorgestellt. Ingo Hülsewede (77) und Sportabzeichenbeauftragter des SSV Wesel war mit den Sportlern und Helfern Ludwig Hachtel (78) und Herbert Seidel (80) auf dem Platz. „Kostenloses Training fürs Sportabzeichen gibt es immer dienstags von 18 bis 20 Uhr im Auestadion.“

(mm)
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