Wesel: Kraftvoller Auftritt des Gospelchors Quintus Sense

„Church on Fire“ in der Friedenskirche : Kraftvoller Auftritt des Gospelchors Quintus Sense

„Church on Fire“ lautete das Motto eines Gospel-Konzerts in der evangelischen Friedenskirche in der Feldmark. Mit einer Songauswahl begeisterte der in Wesel beheimatete Chor Quintus Sense. Es gab auch Besinnliches und Gefühlvolles zu hören.

Der Chor mit seinen 15 Sängerinnen und Sängern trat ganz in Schwarz auf und hatte sich mit seinem Chorleiter Quintus N. Sachs, gleichzeitig auch am Piano spielend, viel vorgenommen. Kein Notenständer war zu sehen. Alle vorgetragenen Stücke wurden auswendig gesungen. Zum Einsatz kam auch Frank Bergmann, der auf dem Saxophon bei einigen ausgewählten Stücken den Chor begleitete. Mit dabei war auch Schlagzeuger Julius Titze.Es wurden Songs gesungen, die den Chormitgliedern besonders am Herzen lagen. Nach jedem Vortrag wurden Kerzen angezündet. Wer nun meinte, es würden die traditionellen Lieder der Farbigen gesungen, sah sich getäuscht. Lediglich „Oh Happy Day“ von Edwin Hawkins und „I will follow him“ aus dem Film „Sister Act“ dürften dem Publikum bekannt gewesen sein.

Alle übrigen Stücke stammten aus der Feder von Komponisten der Neuzeit, aus Schweden, Norwegen, USA, den Niederlanden und aus Deutschland. Überzeugen konnten beispielsweise die A-cappella-Stücke. Es gab Titel zu hören wie beispielsweise „Like A Flower Needs The Rain“. In einem weiteren Song stellte sich musikalisch die Frage: Wann ist Zeit, Gott zu loben? „Jetzt“ hieß es da, „Now“. Auch Eigenkompostionen des Chorleiters standen auf dem Programm.

(dk)
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